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Aussuchen, verwerfen, wieder aussuchen und dann planen, planen, planen!

LuxusmisteNEOprospektauf verworrenen Pfaden zur Luxusmiste…

unser erster Kontakt mit Fingerhaus verlief wegen eines Beraters aus dem Musterhaus in Buch bei Berlin fast mit einer Absage an das gesamte Unternehmen aus Frankenberg. Unsere jetzige Beraterin, Frau R., schaffte es allerdings in einem einzigen Termin den Ruf der Firma Fingerhaus wieder herzustellen und der BauherrInnentag schaffte es schließlich das letzte bisschen fehlendes Restvertrauen vollständig wiederherzustellen.

Details dieser Geschichte erspare ich Euch aber an dieser Stelle.

Leider blieb aus dem „ersten“ missglückten Kontakt allerdings ein Aktionshaus namens Medley 200 SE in unseren Köpfen stehen. Dieses Haus hätten wir aber aus bautechnischen Gründen auf unserem Grundstück überhaupt nicht bauen können. (Das hätte „Buch“ auch wissen müssen, aber lassen wir das!) Frau R. klärte uns über die Problematik fachkundig auf und wir fingen bei der Haussuche wieder ganz von vorne an. Das Problem des Medley 200 SE lag an der Traufhöhe und dem Kniestock. Wir blätterte also durch die Kataloge von Fingerhaus, überlegten über Grundrisse, Treppenformen, Quadratmeterzahlen und Fensterflächen, über Kamine, Tonziegeln und Wintergärten.

Am Ende des Gesprächs stand der Name unseres Hauses fest, es wird ein NEO 251. Frau R. ist bei unserer Haussuche wirklich sehr freundlich, geduldig und ausgesprochen hilfreich gewesen. Ohne ihre fachkundige und nette Art wären wir allein schon beim Aussuchen des Haustyps verzweifelt. Sie versprach uns am Ende dieser stundenlangen Beratung, ein gutes Angebot zu machen und verabschiedete sich von uns dreien.

Der Haustyp stand also fest, was mich veranlasste mein Huhn mit Fragen über die Innenarchitektur zu löchern. Welche Fußböden, Innentüren, Treppenfarbe, Küchenmöbel, Türklinken, Kloschüssel und Waschbecken, Dusche, Badewannen und Fliesen in den Bädern denn gewünscht sei.

Kurzerhand wurde Huhn nebst Hund, beide energisch mit dem Kopf schüttelnd, ins Auto geladen und der nächste Baumarkt angesteuert. Missmutig trotteten die zwei hinter mir her und spielten mein Spiel um die innerliche Mistengestaltung mistmutig mit. Dass ich zu diesem frühen Planungszeitpunkt lediglich versuchte, die Vorstellungen der beiden ein wenig zu eruieren, um bei der Gesamtkalkulation etwas voran zu kommen, heiterte mein Gefolge im Baumarkt aber leider auch nicht auf.

In den nächsten Tagen beschäftigte ich mich deshalb vorsichtshalber schweigend mit so merkwürdigen Dingen wie, Mosaikpflaster, Carportbau, Gartengestaltung, Sichtschutzhecken, Luxusmistenumzäunung, Erdarbeitskosten, Innen und Aussenfarbe, Sockelputz und Aussenbeläuchtung und vielen anderen Sachen mehr.

Leider ohne das Gefühl zu bekommen, auch nur einen Schritt vorwärts gekommen zu sein.

Fortsetzung folgt….

 

Hochflächensande mit glanzsandigem Untergrund, das Bodengutachten!
BauherrInnentag in Frankenberg

2 Responses

  1. Patrick Peters
    |

    Euer Text oben liest sich genau wie unserer…. der liebe Herr R.(nenen wir ihn mal so)
    Mit Frau R.-B. haben wir haargenau das gleiche durch. Hatten erst ein Medley und dann wurde es ein VIO.
    Im Nachhinein sind wir trotzdem froh mit Fingerhaus zu bauen.
    Viel Erfolg euch weiterhin

    • Herr Hase
      |

      Hallo Patrick,

      wir wünschen Euch auch viel Erfolg!

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