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BauherrInnentag in Frankenberg

LuxusmistentreppeWillkommen auf der Fahrt ins Grüne….

Strahlend blauer Himmel kündigte den BauherrInnentag in Frankenberg an. Praktisch wenn man Verwandschaft hat, die in der Nähe von Frankenberg ihre Miste errichtet hat. So kann man nicht nur ein Bett, sondern auch ein Frühstück umsonst abstauben. Als zukünftiger Bauhase muß selbstverständlich jeder Cent zweimal herumgedreht werden. Außerdem bilanziert das Huhn zusätzlich die monatlich erbrachte Sparleistung für das Eigenkapital. Jedes erschnorrte Frühstück bringt hier ein dickes Plus ein.

Nach dem Frühstück ging es los in Richtung Frankenberg. Die Begrüßung im Bauzentrum war ganz nach huhnischem Geschmack, denn nach der Begrüßung wurde uns neben  den Namenskarten ein 500,00 € Bemusterungsgutschein zugesteckt, der direkt in die Sparbilanz einfließen konnte.

Wir waren sehr pünktlich  vor Ort und hatten so noch eine Stunde Zeit bis zum ersten Vortrag über die Erdwärmeheizung. Also nutzten wir die Zeit und besichtigten die beiden Musterhäuser. Bisher hatten wir noch in keinem echten Fingerhaus-Musterhaus gestanden, da in Berlin nur ein altes Kampa-Exemplar vor sich hin gammelt. Die komplette Inneneinrichtung dieses Stalls ist huhnisch sehr bedenklich.

Wir betraten das AVEO in Frankenberg. Wunderbaaaaar – hängen Sie bitte noch eine Schleife dran, ich nehme es gleich mit, so wie es hier steht. Nein, eine Tüte benötige ich dafür nicht, ich habe ein Fahrzeug dabei.

Als erstes stellte sich heraus, dass unser NEO auch eine freischwebende Treppe bekommen sollte. Den Stauraum unter der Treppe brauchen wir nicht. Wir sind nebenbei äußerst Gastunfreundlich (das wird man, wenn der Lebensmittelpunkt in Berlin liegt und jedes Wochenende ein anderer Verrückter das Hotel zum Goldenen Hasen bewohnen möchte.) Deshalb haben wir das Gästezimmer kurzerhand mit dem Hauswirtschaftsraum zusammengelegt, so dass dort genug Stauraum vorhanden ist. Ein Klappbett wird sicher auch noch neben die lärmende Wärmepumpe passen.

Als zweites Stellte sich heraus, dass wir dunkle Innentüren und dunkle Fliesen im Badezimmer toll finden.

Im Wohn-/Esszimmer angekommen zückt der Hase seinen Zollstock, um die Deckenhöhe zu vermessen. Wir leben seit 13 Jahren im Altbau mit 3,70 m hohen Decken, da bekommt man von der Vorstellung einer 2,50 m hohen Decke leichte Platzangst. Mir ist es wurscht, ich bin klein, der Hase bestand aber bisher auf eine Deckenerhöhung. Und siehe da, die Decke war nicht erhöht und fiel einem trotzdem nicht auf den Kopf. Die Deckenerhöhung kann also schon mal gestrichen werden.

Dafür habe ich aber Gefallen an den anthrazit farbenen Fenstern bekommen und durch freigewordenes, hasisches Deckenerhöhungskapital kann jetzt das huhnische Fenster durch Farbe glänzen.

Von der U-Form des Wohn-/Essbereichs mit Küche darf ich im NEO nicht träumen und mit Blick auf das Budget wird mir jegliches weibliche Schmollen untersagt.  Ab in den ersten Stock, die Kniestockhöhe bewundern. Neben der Deckenhöhe hat der Hase auch auf einen Kniestock von 1,30 m bestanden, das ändert der Besuch dieser Mustermiste leider auch nicht (*schmoll*)

Alles in allem sehr schön, dieses AVEO. Danach sind wir noch schnell durchs Medley geschlichen, nur um es mal gesehen zu haben, ein Medley.

Dann war noch Zeit die ersten Getränkegutscheine einzutauschen – es gab Faßbrause, yeah.

Der Vortrag über die Erdwärmeheizung war sehr interessant und wir konnten noch einige offenen Fragen von der Liste streichen. Nach dem Vortrag war es Zeit für eine kleine Stärkung, wie der Hase fand. Nu ja, ick lebe vegetarisch. Vegetarier sind auf dem Land leider eine eher fremde Spezies und so hielt ich mich an die Faßbrause. Als leidgeprüfte Vegetarierin hatte ich zum Glück noch ein paar kärgliche Körner in der Tasche.

Anschließend reihten wir uns in die Schlange für die Produktionshallenbesichtigung ein. Mit Funkgerät und einem sehr leise sprechenden Reiseleiter ging es durch die Hallen. Neben den Innen- und Außenwänden, sind mir besonders einige ältere Herren in Erinnerung geblieben, die mit Sandalen, Socken und einer um das Handgelenk gewickelten Männerhandtasche immer ganz vorne stehen mussten, wenn es um die Bewunderung von Materialen ging. Ist halt ein Event dieser Bauherrentag in Frankenberg.

Am Ende schlenderten wir noch durch die Bemusterungsabteilung, ließen uns über einbruchsichere Fenster beraten, schauten uns die Be- und Entlüfungsanlage an, die die Erdwärmeheizung ergänzen soll, sichteten Dachziegel, Treppen und sonstige Dinge. Ich bin ganz froh, dass wir nicht schlüsselfertig bauen, die Bemusterung würde ansonsten entweder der arme Fingerhaus Angestellte oder der Hase nicht überleben. Zu viele Entscheidungen über die Innenarchitektur in zu kurzer Zeit. Ich neige doch eher dazu, mich halb zu entscheiden, um mich dann noch 2mal umzuentscheiden, um dann doch wieder zur ersten Entscheidung zurückzukehren.

Und dann war sie endgültig gefallen, unsere Entscheidung mit Fingerhaus zu bauen.

Frau R. wo sind Siiiiiee und wann haben Sie Zeit? Es gibt noch viel zu besprechen….

Fortsetzung folgt….

 

Aussuchen, verwerfen, wieder aussuchen und dann planen, planen, planen!
finanzielles Gedankengut
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