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ein Nachmittag in Neu-Döberitz

LuxusmistengrundHuhn befiehlt und Hase hoppelt…

…zum Telefon. Nach einer freundlichen aber überschaubaren Vorabinformation durch Herrn R, dem Döberitzer-Landverkäufer, plante ich das nächste Wochenende Speckgürtelbeschau.

Wie ich in dem Telefonat erfuhr, heißt es an jedem feiertagsfreien Wochenende einer geraden Kalenderwoche in Dallgow-Neu-Döberitz, hereinspaziert zur wunderbaren Grundstücksbesichtigung. Also hoppelte ich mit Huhn und Beagle auf dem Sozius ins beschauliche Neu-Döberitz, um der dort ansässigen Stadtentwicklungsgesellschaft Neu Döberitz mbH einen Besuch abzustatten.

Im Büro von Herrn R. wurden wir über die baulichen Möglichkeiten der einzelnen noch freien Grundstücke informiert. Während wir redeten, machte sich unser Beagle über die gut gepflegte Büropalme her. Nach dem Geschmack unseres Beagles sind beblätterte Büropalmen überbewertet, denn das einzig interessante, das eine Palme zu bieten hat, ist das schöne Stöckchen, dass sich hinter den Blättern verbirgt. Überhaupt, ist halt ’nen Killer unser Theo.

Der freundliche Herr Landverkäufer staffierte uns am Ende des Gesprächs mit Kartenmaterial, Lageplänen und Preislisten der Grundstücke aus und schickte uns damit erstmal zurück ins Gelände zur Landbesichtigung. Wir verabschiedeten uns und gelobten wieder zu kommen, falls die Suche erfolgreich sein sollte.

Dank huhnischer Navigation benötigten wir zur Erkundung und Festlegung des richtigen Luxusmistenplatzes gerade mal 1,5 Stunden. Nach weiteren 30 Minuten, die wirfür einen kleinen Spaziergang durch die angrenzenden Straßen nutzten und dabei den ersten kleinen Plausch mit der zukünftigen Nachbarschaft pflegten, fuhren wir zurück zu Herrn R. ins Döberitzer Rathaus.

Herr R. hatte die Zwischenzeit gut genutzt und die Kampfspuren zwischen Beagle und Palme beseitigt. Die arme Grünpflanze hatte er vorsorglich in eine für unseren Beagle unerreichbare Höhe gestellt. Theo kommentierte diesen Umstand mit einem leichten Knurren und legte sich danach brav unter den Tisch, an den wir uns erneut setzten.

Während wir über Reservierungen, Preisen und Notartermine für das Luxusmistengrundstück sprachen, stiegen unter dem Tisch übelste Gerüche auf, so dass es uns allen die Farbe aus und die Tränen ins Gesicht trieb. Theo muss wohl der Palmenblätter wegen leichte Blähungen entwickelten haben.

Herr R. Sprang auf und öffnete ein rettendes Fenster. Bevor der freundliche Herr Landverkäufer noch auf den Gedanken nach Schmerzensgeld kam und unseren Grundstückspreis nachher kurzerhand verdoppeln würde, reservierten wir unser Grundstück und verabschiedeten uns fürs erste aus Neu-Döberitz.

Vor der Heimfahrt fuhren wir nochmals an unserem kleinen Stück Land vorbei und wir alle drei wussten sofort, dass wir uns hier wirklich wohl fühlen könnten.

Fortsetzung folgt…

 

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die Grundstückssuche - ab in den Speckgürtel Teil 2

One Response

  1. […] Weiß aus Dallgow Döberitz. Es liegt in fast unmittelbarer Nachbarschaft zum Mistengrund und ich kann unseren Küchenplaner Herrn W. direkt besuchen, wenn es mal Probleme geben sollte. An […]

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