das Minipelztier Lotte

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Mein sehr verehrter Lesezirkel,

auch wenn ich nicht in aller Regelmäßigkeit Ihre geschätzte Aufmerksamkeit beanspruche, ist es ja hinlänglich bekannt, dass ich bei wichtigen Ereignissen am Mistengrund selbst zur virtuellen Feder greife.

Seit längerem bereits stand ich neben der Begutachtung des voranschreitenden Luxusmistenbaus vor einer weiteren durchaus bedeutsamen Aufgabe. Die Frauen- und Pelztierquote der Luxusmiste musste an die 50% Hürde herangeführt werden, dem Männerüberschuss im Haus musste dringend Einhalt geboten werden.

Grundvoraussetzung für den Einzug des neuen Pelztiers war selbstverständlich ein gewisser Standesdünkel. Nach langem Suchen fand ich dann auch einen adäquaten Stall in einem verschlafenen Nest in Bayern.

Ich bin höchst erfreut Ihnen an dieser Stelle mitteilen zu können, dass Lady Emily of the Hunting Fellows vor nunmehr fast 4 Wochen in die Luxusmiste eingezogen ist. Ein wirklich ganz possierliches kleines Minipelztierchen mit bisher adligen Manieren. Zu meinem großen Entsetzen wurde allerdings der Rufname auf "Lotte" geändert, was ich gelinde gesagt eine Unverschämtheit finde.

Es sei an dieser Stelle aber noch einmal aufs äußerste betont, dass zu meiner allergrößten Freude das neue Familienmitglied vom doch ansonsten etwas rüpelhaften Beagle Theodor freudig aufgenommen wurde. Wer hätte gedacht, dass der in den meisten Fällen doch manierlich etwas aus der Bahn geratene Hund sich als ein hervorragender Beagle-Babysitter offenbart. Versteckte Talente meine Lieben, ich sage es immer wieder, kommen oft unverhofft ans Tageslicht.

Trotz des unermüdlichen Einsatzes Beagle-Nanny Theodor werde ich mich selbstverständlich höchstpersönlich mit der Grunderziehung der jungen Lady befassen. In der Ermangelung an Alternativen haben wir uns für eine herkömmliche Landschule unweit der Luxusmiste entschieden. Die Lernanstalt machte in der ersten Übungseinheit jedoch einen wirklich sehr passablen Eindruck auf mich.

Anbei ein paar Impressionen des jungen Fräuleins:

Eine Frage treibt mich allerdings noch um, wenn es mit der Erziehung misslingen sollte und da die kalte Winterzeit bevorsteht: Wenn Sie die Musterung der kleinen Lady Emily Charlotte betrachten, was denken Sie meine Lieben, würden Sie hieraus eher eine Stola oder Muff anfertigen?

Ich empfehle mich mit den allerbesten Grüßen für das bevorstehende erste Adventswochenende.

Ihre Frau Huhn

der Zaunkönig Hase

Pünktlich nach Beendigung der Pflasterverlegung wurde der zuvor bestellte Zaun angeliefert.

Ja, auch beim Zaun lässt es sich der Hase nicht nehmen diesen höchstpersönlich in den lehmigen Luxusmistenboden zu rammen. Angesichts des aufgerufenen Preisgefüges der Garten- und Landschaftsbauer für eine Zauninstalation in den hiesigen Breiten, legte ich dem Hasen auch erst gar nicht Nahe, dass er doch mal kürzer treten möge und sich eine handwerkliche Pause gönnen solle.

Der Zaun selbst wurde jedoch trotz hasischer Bauleitung mehrmals umgeplant. Ich wollte das Grundstück mit Doppelstabmatte einzäunen. Der Hase, preisbewusst wie er nunmal ist, fand diese Idee komisch, denn der Zaun wächst irgendwann ja ohnehin mit Buschwerk zu. In den Augen des Hasen war Maschendraht das Zaunmaterial erster Wahl.

Bäääh - Maschendrahtzaun, erst einmal das diskussionswürdige Thema auf Eis gelegt. Bei einigen heimlichen Preisvergleichen im Internet erschien mir dann irgendwann jedoch ein Maschendrahtzaun sehr sympathisch, zumal ich entdeckte, dass dieser sogar auch in anthrazit hergestellt wird. Ungefähr zeitgleich mit meinem Sinneswandel aber scheinen meine anfänglichen "Doppelstabmatten-Atome" auf den Hasen übergesprungen zu sein. Plötzlich verstand er auf wundersame Weise gar nicht mehr, wie ich denn überhaupt darauf käme, dass Maschendrahtzaun das richtige Einzäunungsmaterial für die Miste sei. Doppelstabmatte sei nicht nur stabiler, sondern einfach auch viel schöner. Verwirrt zog ich mich aus der Zaundiskussion komplett zurück und der Hase bestellte die Doppelstabmatte.

Die erste Lieferung der bestellten Zaunware war nach zwei Wochen Wartezeit leider unvollständig, da die benötigten Befestigungsmaterialien nicht im Lager stehen geblieben waren. Also wurde der Zaun für eine Woche ins Innere der Miste befördert, um etwaigen Zauninteressenten die Selbstbedienung etwas schwerer zu gestalten. Eine Woche später wurden dann die fehlenden Teile nachgeliefert und der Zaunbauspass konnte beginnen. Von der Pflasterarbeit gestählt spuckte der Hase in die Pfötchen, schleppte Zement in den Garten und setze den gesamten Zaun in weniger als 4 Tagen an seinen endgültigen Bestimmungsort.

Das Pelztier allerdings dankte dem Hasen die anstrengende Arbeit aber nur zum Teil, denn obwohl der Beagle jetzt zu seiner grenzenlosen Freude endlich ohne Schleppleine und Geschirr im Garten herumtollen konnte, nervte es ihn natürlich um so mehr, dass von nun an der Weg zum nächstgelegenen Grill im Garten der Nachbarschaft versperrt ist.

Wie es dazu kam, dass unser Beagle wenige Tage später auf der gegenüberliegenden Nachbarbaustelle ein zweites Frühstück mit belegten Wurstbrötchen zu sich nahm, darüber kann nur die Törchen-Schließtechnik des Hasen Auskunft geben.

 

Smørrebrød – Smørrebrød – Ha-sen-küch-e ….

Mistenzeit: 13.08.2014

Eine Küche, ist eine Küche, ist eine Küche? Eben nicht, eine Hasenküche ist eindeutig eine Hasenküche und diese wurde am 13.08.2014 in der Luxusmiste zusammengezimmert und dann sogar am richtigen Platz eingebaut. Unter meinen kritischen Hasenaugen haben die zwei Monteure von Küchen Weiss ordentlich in die Hände gespuckt und ganze Arbeit geleistet. Ursprünglich setzte unser Küchenlieferant zwei Arbeitstage für die Küchenmontage an, aber scheinbar vom Ehrgeiz gepackt, wurde einfach doppelt so schnell gearbeitet und die Montagezeit halbiert.

Morgens um 08.00 Uhr stand der LKW mit unserer Küche vor der Miste und innerhalb weniger Minuten war das gesamte Untergeschoss mit Kisten, Schrankskeletten und Geräten komplett zugestellt. Wie aus diesem Berg Material eine Einbauküche entstehen sollte, erschloss sich mir zunächst überhaupt nicht. Die zwei Küchenmonteure brachten aber schnell Ordnung ins Chaos und bastelten bis zum Feierabend munter und gut gelaunt meine ganz persönliche Traumküche perfekt zusammen.

Die lange Suche nach dem passenden Küchenbauer haben wir bisher nicht bereut, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Küchendealer unserer Wahl ist sicherlich nicht der günstigste Anbieter in der Umgebung, aber dafür bleiben dem Kunden große, unschöne Überraschungen nach der Lieferung erspart. Das abgelieferte Ergebnis entspricht sehr genau meiner Bestellung.

Auf "kostenlose" Zugaben wie Topf- oder Messersets mit denen andere Mitbewerber im Küchengeschäft um die wertvolle Kundschaft buhlen, braucht man bei Küchen Weiss allerdings nicht zu hoffen. Man bekommt das, was man bestellt hat, nicht mehr, nicht weniger und sicherlich auch nicht günstiger.

Wir sind sehr zufrieden mit unserer Küche und das ist für uns die Hauptsache!

Pflasterei mit Ralle

Mistenzeit: 20.08.-25.08.2014

Berauscht vom Hausbau-Boom scheinen sich Garten- und Landschaftsbauer in preislich ungeahnte Höhen zu katapultieren, nur um dort über weitere Preiserhöhungen nachzudenken. Dies zeigte sich leider nach diversen Preisanfragen für unsere Außenmiste sehr schnell. Unwissenschaftlich-huhnisch-statische Erhebungen während der Bauphase haben jedoch ergeben, dass der Preis eines mittelständischen Handwerkers mit der Komplexität seines Internetauftritts korreliert.

Das Wissen über dieses Prinzip sollte sich bei der weiteren Gestaltung der Außenanlagen als nützlich erweisen. Denn ich konzentrierte nachdem der letzte hochpreisige Luxusgartenbauer den Mistengrund verlassen hatte, meine Online Suche nun darauf, eine Person zu finden, die sich mit dem Setzen von Pflastersteinen auskennt, eine simple und möglichst unschöne Website besitzt und dort versteckt vermerkt hat, dass er über x-Jahre Berufserfahrung verfüge. Gleichzeitig darf der Sitz des Handwerkers natürlich nicht all zu weit von der Miste entfernt sein, um unnötige Kosten für die Anreise von vorne herein zu vermeiden.

Nach mehrstündiger und anfangs erfolgloser Suche stieß ich dann aber auf "Pflaster-Ralle". Hühner suchen, Hasen verhandeln und 3 Tage später rückte Ralle zur Begutachtung und Kostenabschätzung auf dem Mistengrund an. Ein simples Angebot besiegelte die Anfertigung der Sauberkeitsschicht und das Pflastern des Einfahrtsbereichs. Der Hase selbst wurde als Hilfskraft eingeplant, was dem armen Löffeltier einen eindrucksvollen Einblick in 5 harte Arbeitstage im Leben eines Vollblut-Steinsetzers bescherte.

Da auch für eine einfache Einfahrt einiges an Erdarbeiten bewältigt werden musste, hat der Hase sich kurzerhand selbst als Baggerfahrer ausgebildet. Unter den staunenden Augen der Nachbarskinder wurden insgesamt ganze 15 m3 Erde bewegt, umgelagert und zum grössten Teil entsorgt. Danach ging es ans fröhliche Pflastern.

Die einst zarten Finger scheinen sich nach dieser Arbeit noch ein wenig prankenähnlicher ausgedehnt zu haben und der Oberarmumfang wuchs in um mindestens 2mm, aber immerhin gewann der Hase In der herbstlichen Sonne nach der ganzen Arbeit in der inneren Miste wieder etwas von der ursprünglich gesunden Gesichtsfarbe zurück.

Da ich wie gewohnt harter körperlicher Arbeit aus dem Weg gehe, beobachtete ich das Treiben fotodokumentarisch von meinen Schreibtisch aus und bewunderte das Endresultat.

Tage der offenen Miste

Mistenzeit: im August 2014

Schwaben sind ja bekanntlich preisbewusst. Da ich mich seit einiger Zeit beruflich ab und an im Schwabenland aufhalte, scheint diese Spar-Mentalität leicht auf mich abgefärbt zu sein, der Dialekt zum Glück nicht.

So kam es, dass ich mich bei der Werkvertragsunterzeichnung direkt bereit erklärte ein paar Euros einzusparen und die Türen der Miste zur öffentlichen Begutachtung zu öffnen.

Mittlerweile sind die letzten Besucher empfangen worden und mit uns durch die Miste gepilgert. Wer sich jetzt auf Klatsch und Tratsch freut, den muss ich an dieser Stelle jedoch leider enttäuschen. Tratsch ist so unhunisch, aber interessant war es auf jeden Fall, die unterschiedlichen Besuchertypen und ihre Reaktionen auf unsere Miste zu beobachten.

Mein persönliches Highlight an den Besichtungstagen war eine Begegnung, die mit folgender Begrüßung begann: „Ach, ist das hier etwa die Luxusmiste?“ Das vierbeinige Pelztier hat den Besuchern wohl den entscheidenden Hinweis gegeben, denn selbstverständlich habe ich im normalen Leben keinerlei Ähnlichkeit mit einem befederten Huhn – hoffe ich zumindest.

Das Huhn selbst hielt sich im übrigen aus freiwilligen Stücken in einer Küchenschublade auf, da es sich in größeren Menschenansammlungen unwohl fühlt. Dennoch lauschte es verzückt der Begrüßung und wurde in der Schublade sitzend zu einem ganz speziellen Klingelschriftzug inspiriert.

Luxusmistenbimmel

aller guten Fugen sind drei

Ein alter Bekannter kündigte seinen Besuch im Mistenbad an. Der Herr Fliese hatte noch eine Rechnung mit unserer verkrümmten Schattenfuge ohne Schatten offen. Aluminiumschienen blieben dieses Mal allerdings im Auto, denn der Herr Fliese hatte einen Plan. Wenn doch Platz für Fliesen im Wesko-Duschelement war, dann musste es doch auch möglich sein, ein paar Stücke so zuzuschneiden und zu verfugen, dass am Ende des Tages doch ein verfliester Abschluss modelliert werden kann. Beseelt von diesem revolutionärem Plan machte er sich an die Arbeit und siehe da – am Ende war es eine Fuge, die den Namen Fuge verdient. Dass nun am unteren Ende gestückelt ist, ist zwar ungewöhnlich, aber allemal besser, als die Lösung davor.

Auch die Verabschiedung gestaltete sich bei diesem dritten Besuch anders als zuvor. Denn der Herr Fliese verschwand nach geleisteter Arbeit dieses Mal nicht heimlich vom Mistengrund sondern er präsentierte dem Hasen stolz das Ergebnis seiner Tüftelei. Laut dem Hasen war Herr Fliese bei der Verabschiedung der Meinung, dass man diese Lösung tatsächlich auch hätte zu Beginn machen können.

Danach entschwand ein sichtlich zufriedener Herr Fliese vom Mistengrund.

Fugenverbesserung

Endmontage in 2 Phasen

Mistenzeit: 01.08.2014

Meine sehr verehrte Leserschaft,

wie Ihnen sicherlich bekannt ist, bin ich grundsätzlich bemüht höchstwichtige Termine die Luxusmiste betreffend höchstpersönlich wahrzunehmen. Die bevorstehende Endmontage stand aus diesem Grund ganz oben in meinem Terminkalender. Immerhin versprach dieser Tag die Inbetriebnahme des vollautomatischen geruchsarmen Wasser-WCs ohne Spülrand. Die stinkende Dixie-Latrine aus der bei hohen Außentemperaturen zeitweise Dampf aufzusteigen pflegte, ist mir bereits seit längerem ein Dorn im Auge. Trotz mehrfacher nachdrücklicher und eindringlicher Telefonate mit dem Latrinenbetreiber aus Berlin Spandau wurde die Plastiktoilette nur im Ausnahmefall mit frischer Chemie zur Geruchstilgung versorgt. Aber meine verehrte Leserschaft, ich schweife ab.

Widmen wir uns der Endmontage, die sich bisher insgesamt über 2 Phasen erstrecken sollte und die bis heute nicht vollständig abgeschlossen ist.

Während der fleißige Herr Tischler die letzten Fußleisten an die Wand heftete erspähte ich den Fingerhauswagen der auf dem Mistengrund zum Stehen kam.

„Guten Tag meine Herren, als erstes gehen Sie bitte in die beiden Badezimmer und installieren die Toiletten, um mich von der Plastiklatrine zu erlösen. Vielen Dank für Ihre Kooperation!“

Wunderbar, ganz nach meinem Geschmack und ohne Widerrede verteilten sich die beiden Mitarbeiter auf das Hauptbad und Gäste-WC und begannen ihr Werk. Selbstverständlich brachten Sie nicht nur die WCs an, sondern installierten auch Waschbecken und die Badewanne. Wenige Minuten nach Arbeitsbeginn waren die Nasszellen allerdings schon wieder verlassen und beide Mitarbeiter durchwühlten hektisch den Finger-Firmen-Bauwagen. Ich beobachtete das lustige Treiben von der noch nicht vorhandenen Küchenfensterbank aus, hier ein Schlauch, da ein Rohr, hmmm was machen die nur?

„Entschuldigen Sie werte Frau Huhn (immerhin besitzt der Mann Manieren), wir haben nicht alle notwendigen Schlauchstücke an Bord um die Badezimmerinstallation vollständig abzuschließen“. Offensichtlich sind die Objekte Keramag XS Waschtisch und eine schnöde Plastikeckbadewanne zu profan, um gängige Anschlussmaterialen mitzuführen. Aber bitte, jetzt nur nicht zickig werden, dachte ich mir, denn „Hauptsache, meine Herren, die Toilettenspülung ist funktionsfähig!“ Die Beiden nickten.

Ich verabschiedete mich ins Hauptbad, um mich dort von der ordnungsgemäßen Funktionsfähigkeit der Spülung zu überzeugen. Da mein Weg mich zunächst am Waschtisch vorbei führte, für den dankenswerter Weise genügend Schlauchwerk gefunden werden konnte, drehte ich höchsterfreut den Wasserhahn auf. Wasser plätscherte ins Waschbecken und ich wurde abrupt von einem querschießenden Wasserstrahl getroffen. Für die Federpflege sollten doch eigentlich die Dusche und Badewanne installiert worden sein. Gut, beides war im Moment nicht nutzbar, aber den Wasserlauf des Waschbeckens derart umzufunktionieren ging dann doch zu weit.

Mit Wassertropfen benetzt wandte ich mich anschließend dem WC zu. Ich betätigte die Spülung und atmete auf. Ein Wasserstrahl ergoss sich in die Toilettenschüssel und hörte aber dann gar nicht mehr auf zu laufen. „Meine Herren, sowohl Waschbecken als auch WC müssen nicht als Ersatzbadewanne verwendet werden! Bitte stellen Sie den Strahl senkrecht und stoppen Sie das Wasser in der Sitzkeramik!“ Hektisch wurde ein kleiner roter Schlüssel gesucht, der den Wasserstrahl in die Senkrechte zurückjustierte und auch die übereifrige WC-Spülung konnte problemlos gebändigt werden.

Dass die Herren nicht auf die Idee kamen, sich nicht selbst von der Funktionsfähigkeit ihrer Arbeit zu überzeugen, ist nur damit zu erklären, dass die Bauherren ständig in Qualitätssicherungsmaßnahmen weiter gebildet werden sollen. "Bei mir meine Herren, werden Sie ihre Meisterin finden!"

Danach machten sich die Männer an die Reinigung der Fensterrahmen und die Gängigmachung der Fenster. Sehr bedächtig wurde versucht, hier und da eine Spur vom Fensterrahmen zu entfernen. Auf das Gewerk schielend war mir bereits zu diesem Zeitpunkt klar, dass ich hier selbst noch einmal die Putzfeder anlegen musste.

In einem nächsten Schritt wurde die Haustür vom Plastiküberzug befreit. Ich beäugte neugierig die Sicht nach draußen durch die in der Tür eingelassenen Glasscheiben. Ach Du meine Güte, genau auf Augenhöhe innen und außen tiefe Kratzer im Glas. Wieder bemühte ich einen Endmontierer, der diesen Mangel widerspruchslos notierte und sich wunderte, dass die Tür überhaupt das Werk verlassen hat. Tja, ich erwähnte ja bereits, dass man mich als Qualitätssicherungshuhn zu keiner Minute unterschätzen sollte.

Die Treppe wurde ausgepackt. Ich verweilte auf dem oberen Treppenabsatz. Ganz unvorbereitet stach mir ein riesengroßer Kratzer am dunkel gebeizten Pfosten ins Auge. Bei näherer Betrachtung handelte es sich nicht direkt um einen Kratzer, sondern um eine Art Riss im Holz, wie eine schlechte OP-Naht. Als nächstes fuhr mein Auge den Handlauf der Treppe hinunter, überall kleine Nähte. Der Hasenvater war zeitgleich mit der Treppeninspektion beschäftigt, allerdings hatte er von unten mehr die Treppenwangen im Visier.

„Diese Treppe würde ich nicht abnehmen!“, sagte er.  „Nein, ich auch nicht.“, entgegnete ich.

Eilig hastete ein Fingerhausmitarbeiter herbei, um die Treppe in Augenschein zu nehmen. Das sei ganz normal bei einer dunklen Treppe sagte er, kein Grund zur Beanstandung. Komisch, in der Bemusterung hatte man mich gar nicht darauf aufmerksam gemacht, dass eine dunkel gebeizte Fingertreppe mit Leimnähten im Standard daher kommt. Ich hätte mich dann sicherlich für ein anderes Modell entschieden. Während ich noch damit haderte, wie ich dem Endmontierer freundlich beibringe, dass ich seinen Worten nicht glaube, kam mir ganz unvermittelt der Herr Tischler zu Hilfte, der gerade die letzte Fußleiste in die Wand getackert hatte. Er erklärte mir, dass es sich sehr wahrscheinlich um eine Reaktion von nicht verträglichen Komponenten handeln könnte, die beim Treppenbau verwendet worden seien.

Dass er den Nagel auf den Kopf getroffen hatte, beobachtete ich an der Reaktion des Endmontierers. Dieser gestikulierte dem Tischler doch tatsächlich, dass er bitte nichts mehr sagen möge. Man kann versuchen, ein Huhn für dumm zu verkaufen, aber etwas geschickter sollte man sich dabei schon anstellen. Dieser plumpe Versuch grenzt für mich schon an eine Beleidigung. Ich entschied mich dafür, diese Reaktion großzügig zu übersehen, da mir der Sinn nicht nach einer Diskussion stand, bestand aber im Gegenzug darauf, dass dieser Mangel sofort niedergeschrieben wird.

Die Nachbesserung der Endmontage erfolgte 2 Wochen später. Der Mangel an der Treppe wurde im übrigen schon wenige Tage später ganz anstandslos vom Bauleiter anerkannt aber auf die Lösung warten wir noch. Zur Diskussion steht eine Versuch des Ausbesserns der Treppe oder ein gesamter Tausch der Treppe.

Ich verbleibe mit den besten Wünschen für das restliche Wochenende,
Ihre Frau Huhn

eckiges Viynl trifft auf weiße Tür

Mistenzeit: 30.07.14 - 01.08.2014 (wir hängen immer noch im Blogrückstand)

Selbst im Rohbau ist es so, dass man putzen sollte, wenn die Schwiegereltern sich zu Besuch anmelden. Also schwang ich am Sonntag brav den industriellen Staubsauger, um den Estrichboden von den Resten der baulichen Schmutzrückständen zu befreien. Putzen, meine verehrte Leserschaft, gehört ebenso nicht zu meinen Leidenschaften wie das Kochen. Nicht umsonst wurde ich schon diverse Male für den Preis "der miesesten Hausfrau" nominiert.

Da der Hasenvater aber ein begeisterter Jäger ist, bin ich als vegetarisch lebendes Huhn stets um den nötigen Respekt bemüht. Ich möchte ja nicht am Ende einer wochenendlichen Begegnung mit besagtem Hasenvater auf dem Drehkarussel des nahegelegen Döner-Restaurants landen. Jedoch nicht nur aus diesem Grund meine Lieben habe ich so beschwingt gereinigt, dass mir sogar der Hase ausnahmsweise einmal Übereifrigkeit attestierte.

Der wahre Grund für meinen Reiningungs-Elan lag vielmehr darin, dass der Hasenvater mit unserem Fußbodenbelag, den Zimmertüren und Zargen sowie den von der Einbruchsberatung empfohlenen Fenstergittern in Begleitung eines Tischlers und eines Elektrikers auf dem Weg zu Miste war.

Leider bekam ich die Ankunft nicht persönlich mit, da ich wie gewohnt 4 Tage im Schwabenland verweilte. Unverschämter Weise wurde ich aber auch nicht wie gewohnt mit einer Foto-Misten-Love-Story mit den neusten Entwicklungen versorgt, sondern blieb zur Steigerung meiner Spannung uninformiert an meinem Schreibtisch zurück. Ich befürchtete Schlimmstes.

Als ich am Freitag dann aber mit vor Spannung aufgeplustertem Federkleid im Laufschritt die Miste erstürmte blieb mir vor Verzückung der Schnabel offen stehen. Wir hatten mit dem Fußboden genau die richtige Entscheidung getroffen. Eine Restunsicherheit hatte sich nicht ganz aus meinem Hirnzellen vertreiben lassen, ob der Vinylboden nicht eventuell doch eine zu mutige Entscheidung gewesen war.

Bis auf den Hauswirtschaftsraum ist die gesamte Miste mit "Tilo Design Vinyl" in der Farbe cognac ausgestattet. Ich bin immer noch restlos begeistert 🙂 Besonders meinen nicht-hausfraulichen Neigungen kommt der Vinylboden sehr entgegen, da er völlig pflegeleicht ist und im Gegensatz zum Echtholzparkett keine Ölbehandlung benötigt. Auch der Beagle kann über den Boden schlittern, ohne Kratzspuren zu hinterlassen. Zur Vervollständigung meines Glücks fehlt jetzt nur noch eine vollautomatische Staubsaug-Mamsell, die nachts Ihre Dienste verrichtet, Haaaase, Kassensturz...!

Auch die Kombination Fußboden zu Zimmertüren passt perfekt. Die von uns gewählten Echtholztüren sind einfach und ohne unnötigen Schnörkel schlicht weiß mit einer Drückergarnitur in Edelstahl gebürstet. Staubfangende Ornamente und Kassetten wie in der Altbau-Mietmiste hatten gehören damit der Vergangenheit an.

Vielen Dank lieber Hasenvater für die vorzügliche Unterstützung der Luxusmiste und vielen Dank auch an den Strom- und Holzspezialisten für die tolle Arbeitsleistung.

Die Beagle-Nanny

Eigentlich macht die Luxusmiste ja überhaupt keine Werbung für Firmen und Produkte. Heute möchte ich diesen Grundsatz aber mal über Bord werfen und einen Eintrag über eine ganz wichtige Bauhelferin schreiben.

Wer sich ein bisschen mit dem Wesen eines Beagle auskennt, der kann sich ausmalen, wie wunderbar aufregend eine Hausbaustelle für ein kleines Beaglepelztier ist.

Unser Theo hat einige Baumaterialen auf seinen persönlichen Speiseplan geschrieben, wie beispielsweise Rigipsreste, Abdichtschaum, Styropor und Holz. Wenn der Speiseplan in der inneren Miste abgearbeitet ist, dann gibt es draußen aber noch viel mehr zu entdecken. Ungehindert kann Theo dem Geruch von frischem Grillfleisch in fremden Gärten nachgehen, denn das Grundstück ist noch nicht eingezäunt. Zweimal mussten wir den verfressenen Beagle bereits aus fremden Küchen in der Nachbarschaft holen, in denen zum Glück kein Sonntagsbraten herumstand. Theo ist ein Meisterdieb, wenn es um den Essensklau geht und das gepaart mit der Schnelligkeit eines Geparden. Und er ist ein ganz großer Fan der offenen-Küche-Bauweise.

Da wir uns schon vor Baubeginn dieser Problematik bewusst waren, haben wir frühzeitig angefangen eine Tagesbetreuung für Theo zu suchen. Es gibt in Berlin zwar einige Hutas (Hundetagestätte), nachdem wir aber 2 näher unter die Lupe genommen hatten, waren wir uns jedoch einig, dass sich Theo in keiner von beiden wohl fühlen würde. Dann fanden wir zum Glück Baroua-Bosso und Andrea.

Andrea wohnt ebenfalls in Dallgow nur ca. 3 km von der Luxusmiste entfernt, was ideal für unsere Theo-Betreuung ist. Andrea lebt in einem gemütlichen Haus und hinter dem Gartentor offenbart sich ein wahres Beagleparadies. Eine riesiger ausbruchssicherer Garten mit einem Swimmingpool, der im Sommer mit ein wenig Wasser gefüllt als Hundeplanschbecken dient. Im hinteren Teil des Gartens leben 4 Pferde und zu Andreas eigenen Hunden zählt zu Theos Freude eine jungen Ridgebackhündin, von der er freundlich in Empfang genommen. Wir waren beim ersten Kennenlernen abgemeldet und unser Beagle wälzte sich nach einer Stunde glücklich und zufrieden im Pferdemist.

Dass wir Andrea unseren Theo anvertrauen konnten war sofort klar und nach der mittleweile 3-monatigen Bauphase wir sind uns immer noch 100%ig sicher, die richtige Wahl für die Hundebetreuung getroffen zu haben. Andrea ist eine wirklich sehr sympathische und nette Frau, bei der man sich zu keiner Sekunde die Frage stellt, ob es den Tieren bei ihr auch gut gehen wird.

Theo freut sich jeden Morgen schwanzwedelnd auf den Rest der Meute, wenn er vor Andreas Haus aus dem Auto stürmt. Andrea unternimmt regelmäßig Spaziergänge und Ausritte in die Döberitzer Heide, so dass den"Gästen auf 4 Pfoten" niemals langweilig wird. Abends sitzen die sichtlich zufriedenen Tagesgäste aufgereiht auf der Fensterbank und warten auf Ihre Familien.

Der Hase und ich sind ganz ganz glücklich, dass wir Andrea gefunden haben, denn ansonsten wäre der Dauereinsatz des Hasen für die Eigenleistungen auf der Miste nicht möglich gewesen.

Hier ist noch einmal der Link auf Andreas Internetzseite: http://www.baroua-bosso.de/

Vielen Dank nochmals an dieser Stelle von Huhn und Hase

Extrablatt, Extrablatt – HUHN WILL HAUS MIT HASE BEZIEHEN – Extrablatt

EXTRABLATT, EXTRABLATT – HUHN BEZIEHT HAUS MIT HASE – EXTRABLATT

Am Freitag Mittag war es ganz offiziell soweit. Feierlich wurde das Baustellenschloss demontiert und somit haben wir ab sofort unsere ersten eigenen Schlüsselunikate zu unserer Luxusmiste.

Dem kleinen Beagle reichen die Bautätigkeiten mittlerweile auch sowas von vollkommen, dass er sich über das frühherbstlich passende Fingerhausgeschenk unglaublich freute.

Zur vollständigen „die Luxusmiste hat fertig“-Anzeige fehlt jetzt noch ein Stempel des Schornsteinfegers, der sich für Dienstag angemeldet hat und des Architekten, der sich noch gar nicht angemeldet hat. Letzterer möchte den Stempel allerdings mit der Post zusenden. Wir sind gespannt. Danach kann endlich umgezogen werden.

Die Fingerhaus-Schluss-Rechnung darf jetzt noch ca. 4 Wochen auf dem Schreibtisch reifen, zumindest solange Herr Fliese noch mit Fliesen spielt. Und ausserdem bleiben noch rund 17% der Rechnung solange offen, solange es noch Handlungsbedarf mit unserer Fingertreppe gibt.

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das Farbenkleid der inneren Miste

Meine verehrte Leserschaft, sollten Sie aufmerksam das Luxusmistenblog verfolgen, ist Ihnen mit Sicherheit noch erinnerlich, dass ich mich während der Spachteltätigkeiten als Qualitätssicherungshuhn versuchte und aufgrund zu gründlicher Durchführung dieser selbst gewählten Aufgabe der Baustelle verwiesen wurde.

So leicht lassen sich Qualitätssicherungsinspektorinnen im Federkleid allerdings nicht das Inspizieren verbieten. Da ich mit einem sehr guten Gedächtnis ausgestattet bin, war es mir in der Zeit des Baustellenverbots selbstverständlich möglich, alle angemahnten Stellen in einer geheimen Liste zu verzeichnen. Immerhin gestand der Hase mir zu, dass ich am Ende des Innenausbaus mit ihm die innere Miste zwecks Ausbesserungen inspizieren dürfe. 

Dieser Zeitpunkt war aus meiner Sicht genau dann gekommen, als die letzte Stelle Rigips unter Glasfasertapete und weißer Farbe verschwunden war. Ausgestattet mit meiner geheimen Liste begutachtete ich also die vermerkten Spachtelstellen. Zu meiner größten Freude war in der Tat keine vermeintliche Problemstelle mehr sichtbar. 

Ganz ungewollt streiften meine Augen dann allerdings die eine oder andere in Glühbirnenlicht eingetauchte weiß getünchte Wand. Schnell stellte ich fest, dass ich jetzt zwar keine Spachtel- und Rigips-Tadel mehr verteilen konnte, aber durchaus Farbporen, Farbnasen und hier und da einen Tapetenknick oder eine Tapetennaht entdecken konnte. Ausserdem bemerkte ich im Bereich der Eingangstür eine Kante, die nicht gerade sondern leicht wellig war. Ein zuckender Augenschmerz im perfektionistisch veranlagten Hühnerkopf breitete sich aus.

Der Hase zu diesem Zeitpunkt glückselig, den ersten Anstrich pünktlich vor der Lieferung der Böden und Türen fertiggestellt zu haben, wurde zur ersten Wand zitiert. Ich zeigte auf jede einzelne Stelle und betonte die Verbesserungswürdigkeit. Ein Unwetter zog in den Augen des Hasen auf und ein Möhrensturm zerfurchte seine Stirn. Selbstverständlich sei die Wand nach dem ersten Anstrich nicht perfekt und es müsse hier und da noch ausgebessert werden. Ich verabschiedete mich ins Gäste WC, um eine Wand zwecks Schrankinstallation zu vermessen. Als ich den Zollstock auf die Wand legte, sprudelte ganz ungewollt der Hinweis „Haaaaaase, hier ist auch noch was zum Ausbessern“ aus mir heraus. Tief durchatmend mit einem Päckchen Valium in der Pfote stand der Hase im nicht vorhandenen Türrahmen des Gäste-WCs, die Augen zu einem Möhrenschnipsel zusammengekniffen. 

MistenFarben-1An dieser Stelle wurde mir schlagartig klar, dass der Zeitpunkt zur persönlichen Endabnahme offensichtlich noch nicht gekommen war. Ich floh schnell auf die stinkende Dixie-Latrine. Zurück in der Miste erklärte der Hase mir, dass die Wände erst dann fertig seien, wenn er sagt, dass sie fertig sind. Und überhaupt werden an der einen oder anderen Stelle auch zunächst noch die farbliche Elemente angebracht, dort müsse in weißer Farbe erst einmal gar nichts ausgebessert werden.

Natürlich die Farben, wie konnte ich das nur vergessen, immerhin hatten wir sie ja schon ausgesucht. Salsa im Flur, giftgrün und grau in der Küche, ice und petrol im Wohnbereich. Da eine künstlerische Begabung bei mir nicht vorhanden ist, hat der Hase ohnehin freie Hand in der Farbgestaltung. Pinseln Sie bunt, mein Lieber und präsentieren Sie mir das Ergebnis!

Mit dem Anflug eines schlechten Gewissens, muss ich Ihnen, liebe Leserschaft, gestehen, dass ich auch im Farbenspiel bei der einen oder anderen Stelle meinen vorlauten Schnabel als Nörgelhuhn nicht gehalten habe. Was kann ich auch dafür, dass mein Gehirn Strecken, sobald sie auch nur um 0,02mm in der geraden Linie abweichen derart auszugleichen versucht, dass alsbald sämtliche Zwischenräume in Bewegung geraten. Normalerweise erzielt man derartige Effekte nur durch den Konsum verbotener Substanzen.

Wie die Farbelemente im Wohnbereich ursprünglich geplant waren und sie jetzt extra für den Komfort des Hühnerhirns geändert wurden und wie ich es abermals geschafft habe, um des lästige Farbepinseln herum zu kommen, dass bleibt an dieser Stelle mein Geheimnis.

Vielen Dank liebes Häschen <3

der Herr Fliese und seine Fuge

Wie bereits im letzten Artikel erwähnt, werkelte der Fliesenleger im Badezimmer und Gäste-WC. Während das Gäste-WC keinerlei Grund zur Beanstandung lieferte, sah doch die bestellte bodengleiche Duschkonstruktion mit einem Ablauf in Form einer kaum sichtbaren Schattenfuge absolut nicht professionell aus. Besagte Schattenfuge ist nämlich alles andere als kaum sichtbar, sondern in einem ca. 2 cm großen, kratergleichen Spalt ausmodelliert. Dieser Spalt befindet sich hierbei nicht auf dem Duschwannenboden, sondern zieht sich vom Boden ca. 1,5 cm an der Wand hoch.

Nach einigen Ereignissen mit dem Bauleiter, die mich doch teilweise in eine größere Empörung versetzten, wurde schließlich nach einer Lösungsmöglichkeit gesucht. Hierzu muss man wissen, dass eine Lösung in Form eines vollständig richtigen Einbaus der Fliesen in das Wesko-Element (Linie E), welches in unserer Dusche verbaut ist, nicht möglich ist, ohne das Badezimmer komplett neu zu fliesen. Richtig wäre der Einbau eigentlich erst dann, wenn die Fliesen der Wand in diesem Element endeten. Dies würde aber bedeuten, dass der gesamte Fliesenspiegel um einige Zentimer gesenkt werden muss.

Eine Edelstahlschiene zur Verdeckung der falsch sitzenden "Schatten-"Fuge und optischen Verschönerung des Fugenabschlusses wurde uns vorgeschlagen und wir wollten uns kulanter Weise diesen Vorschlag zumindest ansehen.

Eine Woche später erschien der talentierte Herr mit der Spezialisierung "Fliese" erneut im Mistenbad, um seine Handwerkskunst ein zweites Mal unter Beweis zu stellen. Er löste mehrere Bodenfliesen in der Dusche, hielt eine abgesägte Edelstahlschiene in die Fuge und sah den Hasen und mich fragend an. Mangels Alternativen und weil Edelstahl auf unseren grauen Fliesen jetzt nicht ganz so unhübsch aussieht, gab ich schließlich mein Einverständnis zur Installation. Ich wies den Herrn Fliese jedoch darauf hin, dass die Schiene keinesfalls so schief eingebaut werden dürfe, wie er sie gerade angehalten hatte. Gerade schiefe oder durchgebogene Strecken belasten mein Auge bis aufs Äußerste.

Der Handwerker begann also mit seinem Werk. Der Hase und ich verließen kurz danach aus wichtigem Grund für ca. 15 Minuten die Miste.

Auf dem Rückweg zur Miste meldete sich der Fliesenleger telefonisch und teilte dem erstaunten Hasen mit, dass seine Tätigkeit beendet und er selbst bereits auf dem Weg zu einem anderen Termin sei. Seine vollbrachte Arbeit könne von uns in Augenschein genommen werden. Mir stellte sich an dieser Stelle gleich die Frage, warum der Fliesenleger nicht vor dem eiligen Aufbruch vom Mistengrund sein Telefon benutzt hatte, um nachzufragen, wann wir wieder zurück sein werden, um uns dann sein Gewerk präsentieren zu können.

Als ich dann jedoch 5 Minuten später die überaus herausragenden handwerklichen Fähigkeiten des Herrn mit der Spezialisierung "Fliese" in unserem Badezimmer bewunderte, wurde mir allerdings schlagartig klar, warum er auf direktem Wege die Flucht aus dem Mistenbad ergriffen hat. In der Schattenfuge hing nun die besagte Schiene. Meine Augen blieben direkt am schief abfallenden Verlauf hängen. Einmal der schiefen Bahn gefolgt, sprang mich dann der kokonvex-konkav-gewellte Schienenverlauf im Gesamtfugenbild der Duschbodenebene an. 

Während ich mir vor Entsetzen mehrere Federn rupfte und mir den Herrn Fliesenleger aufgeknüpft am Duschschlauch vorstellte, versuchte der Hase umgehend den Künstler des Gewerks zu erreichen. Selbstverständlich war dieser für den Rest des Tages nicht mehr erreichbar. Also wurde der Fall wieder an den Bauleiter übergeben. Dieser besuchte wenige Tage später das Mistenbad, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Relativ schnell wurde festgestellt, dass die Schiene nicht nur schief eingebracht, sondern zudem äußerst innovativ zugeschnitten wurde. Unsere Schiene wurde mit der Zusatzfunktion "professionelle Schmutzfängerschiene ohne Säuberungsmöglichkeit" versehen. Denn am unteren Abschluss des zugesägten Schienestückes ragt das Einputzgitter schräg in die Abflussrinne und wartet nur darauf Haare und Körperstaub aufzuwickeln.

 

Wir erwarten nun den dritten Besuch des sogenannten Handwerkers und sind nachhaltig entsetzt über die Ausführung dieses Gewerks. 

Aber damit nicht genug, es gibt auch noch andere unschöne Ecken im unschönen Bad. Kunst oder einfach mal verrechnet beim Bodenfliesenmuster? Pech könnte man meinen, wenn nicht sowohl an der Giebelseite unsers Mistenbadbodens die Fliesen halbiert wurden und dann am anderen Raumende an der Badeingangstür 3 cm fehlen, handelt es sich dann hier um zu hohe Mathematik bei der Berechnung des exakten Fliesenmusters für ein Fingeraus Bad? Und ist es weiterhin eigentlich nicht mehr angesagt, auch eine Ecke  optisch schön zu fliesen?

Der Hase und ich sind erstaunt und enttäuscht über die unzureichende Qualität die Fingerhaus in unserem Badezimmer abgeliefert hat.

Luxusmisten-Blog-Rückstände

Ach du meine Güte der letzte Blogeintrag ist schon wieder 3 Wochen her. Hätte der Tag ein wenig mehr Stunden zur Verfügung als die festgelegten 24, hätte durchaus die Möglichkeit bestanden, jeden Tag einen kurzen Fortschrittsbericht in das Netz einzutippen.

Es ist mal wieder einiges passiert in der letzten Zeit. In der Tat sind hiervon doch so viele Dinge als huhnisch erwähnenswert einzustufen, dass mir im Moment die Federn rauchen, ob denn eine zeitliche oder thematische Zusammenfassung anzuraten ist. Selbstverständlich möchte ich Ihnen, meine verehrte Leserschaft, das Verfolgen des Mistenfortschritts so angenehm wie möglich gestalten.

Thematisch zur Auswahl stehen die folgenden Bereiche, die ich unmöglich in einen einzelnen Blogbeitrag einstellen kann, denn nichts liegt mir ferner als in direkte Konkurrenz zu berühmten Romanschriftstellerinnen zu treten, die eine Liebesschnulze nicht kompakt und auf den Punkt gebracht in 4 Seiten zusammenfassen, sondern hierfür Minimum 500 Seiten benötigen. Obwohl bereits ab Seite 3 klar ist, dass es auf ein Happy End hinausläuft oder aber der Romanheld am Ende tragisch verstirbt.

In der Themenliste aufgelaufen sind

Inhalte hierzu werden zeitnah mit einzelnen Artikeln bedacht.

Ich empfehle mich vorerst und wünsche einen schönen Abend.

Ihre Frau Huhn

 

Neues von der Miste: verkachelt und getüncht

Guten Abend,

ja, der Hase war wieder sehr fleißig in den letzten 2 Wochen.

Nachdem die Spachtelei abgeschlossen war, hatte der Hase offensichtlich das pieksige Gefühl der wattierten Glasfaserwolle, mit der wir das Dach dämmten, weitestgehend verdrängt, denn als Vorbereitung zum Weißen der Miste stand es außer Frage, dass sämtliche Wände und Decken zunächst mit Glasfaservlies tapeziert werden.

Der Hase ging also shoppen und erstand rollenweise Glasfasertapete und eine Unmenge an Spezialkleister. Bekleidet im kurzen T-Shirt und Shorts machte er sich an die Arbeit im Inneren der Miste. Schon nach kurzer Zeit stellte sich jedoch eine Art dejà-vue an das pieksige Gefühl der Dämmwolle ein. Nach 2 Tagen stand fest, dass die Tapete noch schlimmer ist als die Wolle.

Puh, zum Glück begann die Tapierzieraction an einem Montag, so dass ich den Hasen leider nicht unterstützen konnte. Das Tapezieren zog sich länger hin als erwartet, aber am 20.07.14 wurde das letzte Stück Glasfaser verklebt. Ich durfte diesen wunderbaren Moment live miterleben, denn für den 21.07.14 hatte sich der Fliesenleger zur Gestaltung des Badezimmers angemeldet. Bis dahin mussten sowohl Bad als auch Gäste-WC in hellem weiß erstrahlen. Bei einer Außentemperatur von 37°C, einer Fußbodenheizung, die auf 45°C Vorlauftemperatur zur Estrichtrocknung eingestellt war, stand ich mit meinem Eimerchen Profiweiß im Badezimmer und verfluchte den Hausbau im Hochsommer. Ich weiß gar nicht wer mehr Wasser verlor, die Farbe oder ich. Am Ende des Wochenendes war ich mit den Muskeln und Nerven fertig, aber die Zimmer waren es auch (nun gut, der Hase musste hier und da etwas ausbessern, selbstverständlich nur Kleinigkeiten :D).

Am Montag begann der Fliesenleger mit seiner Arbeit. Bis auf die Schattenfuge der bodengleichen Dusche, die dem Grand Canyon gleicht, sind wir mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Den Rest der Woche schwang der Hase tapfer die Farbrolle und es schaffte doch tatsächlich, die komplette Miste mit wunderbarem Weiß zu versehen. Jetzt sieht es wirklich schon fast wohnlich aus, es fehlen nur noch hier und da ein paar Farbtupfen an den Wänden.

Mistenausbaupaket 1: Verspachtelung

Es gibt ja bauliche Tätigkeiten, für die Hühner einfach nicht gemacht sind. Das Spachteln gehört hier eindeutig dazu. Obwohl ich mich bis aufs Äußerste bemüht habe, den Hasen auch bei diesem Teil des Misten-Ausbaupakets 1 zu unterstützen, war ich hier ausnahmsweise überhaupt keine Hilfe.

Zu Beginn der matschigen Gipstätigkeit war ich für die Zubereitung von frischem Kaffee und dem Bereitstellen von dänischem Buttergebäck eingeteilt. Als ich mich nach Beendigung dieser doch recht langweiligen Bauhelfertätigkeiten als Qualitätssicherungshuhn versuchte und den Hasen unaufgefordert mit ein paar Fingerzeigen auf vermeintliche Spachtelungenauigkeiten hinwies, wurde ich doch tatsächlich kurzerhand von der Baustelle verwiesen, Huhnverschämtheit! Wie soll ich mich denn so am Gelingen des Projekts "Fugenfüllen" beteiligen?

Notiz an mich selber: Manch' gut gemeinte Hinweise treiben den Bauhasen wohl in den für Hühner unverständlichen Wahnsinn. Um nicht mit der Gipskelle durch den Garten gejagt zu werden, verließ ich die Baustelle zum Samstag Shopping im nahegelegenen Outlet-Center. Wunderbar! Die weiteren Tage der Bauabstinenz nutze ich zur Regeneration der Haut und Federstruktur meines baugeschundenen Hühnerkörpers. 

Da sich der arbeitswütige Hase selbstverständlich keine Minute Pause gönnte, kann ich heute stolz das Ende der Verspachtelung verkünden. Die Spachtelei, das Einbringen der Bewehrungsbinden, das Festtackern und Eingipsen der Eckschutzschienen und das anschließende Abschleifen des Spachtelwerkes wurden erfolgreich abgeschlossen. Ab jetzt wird an den glattgeschliffenen Wänden und Decken Glasfaservlies geklebt.

Nächstes Wochenende kündigte der Hase für mich dann auch das Ende der baufreien Zeit an. Die gemütliche Zeit auf dem Sofa ist dann wieder vorbei und ich werde mich beim Streichen und Pinseln mit Farbe bekleckern können. Ob der Hase wohl weiß, dass für mich nächsten Samstag Federpflege beim Friseur ansteht? 

 

 

Amselgeflüster im Gartenrohbau

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Wie sich herausstellt, ist es in der Ausbauphase gar nicht so einfach, das virtuelle Luxusmistenblättchen immer aktuell zu halten. Heute gibt es endlich mal wieder Misten-Neuigkeiten.

Mit Beginn der Estrichtrocknung tauschte der Hase seinen Akkuschrauber spontan gegen die Gartenschaufel. Mit einer Skizze im Kopf bewaffnete sich der Hase zunächst mit kleinen Holzpflöcken und einigen Metern Bindfaden und fertigte seine ganz persönliche Garten-Grobabsteckung an. Danach flitzte er mit pinkem Markierungsspray an einigen Ecken vorbei und markierte seltsame Kurven.

Man muss wissen, dass das Mistengrundstück nicht ebenerdig angelegt ist, sondern sich durch eine leichte Hanglage auszeichnet. Die Miste selber steht tiefer gelegt im Baufenster, d.h. die Stellfläche der Miste wurde auf den tiefsten Punkt des Grundstücks angeglichen, damit der Kniestock zur vorgeschriebenen Traufhöhe passte. Der restliche Teil des Geländes wurde unverändert gelassen.

Während ich mich noch mit dem Beagle kuschelnd fragte, was der Hase da wohl im Schilde führt, wurde mir eine Mistgabel unter die Nase gehalten.

"An den markierten Stellen muss die Grasnarbe entfernt werden.", erklärte der Hase grinsend.
"Was soll ich mit der Mistgabel, mein Lieber? Seit Erfindung der Dampfmaschine kann der Mensch einer Grasnarbe mit technischem Gerät entgegen treten.", erwiderte ich.
"Nein, der Bereich um die Terrasse wird manuell gestaltet. Mit einem Bagger kann ich das Gelände nicht filigran meinen spontanen Gartenplänen anpassen!".

Unter uns, ich glaube der Hase hatte eher Angst, die gerade erst errichtete Miste mit einer unkontrollierten Baggerbewegung wieder abzubauen, aber pssst.!

Also flog zunächst die Grasnarbe durch die Gegend, die der Hase zu kompostieren gedachte. Nachdem die Grasnarbe bekämpft, ich komplett fertig und um eine dicke Blase in der Innenhand reicher war, wurde die Mistgabel gegen Schaufel und Schubkarre ausgetauscht.

"Ääääh?"
"Zur Abwehr von Regenwasser und für die Gemütlichkeit der Terrasse sollen 2 Stufen bis zum Grundstücksende entstehen, die jeweils von einer Trockenmauer verziert werden. Schaufeln Sie meine Liebe, schaufeln Sie!!!"

Während ich mir das abzutragende Gelände anschaute und missmutig mit der Schaufel dem Lehmboden entgegentrat, fiel mir eine Amsel auf, die unser Treiben wohl sehr interessant fand. Als Huhn entwickelt man selbstverständlich direkt einen stillen Kontakt mit artverwandten Federträgern. Als ich der Amsel mein Leid klagte, wurde ich jedoch schlagartig uninteressant. Das Umgraben der Erde offenbarte ihr sozusagen ein Schlaraffenland in dem sie sich ungehindert der Völlerei mit Würmern, Käfern und sonstigem Getier hingeben konnte. Fortan war der grabende Hase der engste Verbündete der kleinen Amsel.

Im hinteren Teil des Gartens modellierten wir derweil ein Modell der Alpen aus ausgebuddeltem Lehm. Froh die Schaufel gegen einen gemütlichen Schreibtisch und Bürostuhl eintauschen zu können, verließ ich glücklich die Baustelle für arbeitsbedingte 4 Tage.

Am zweiten Tag der Abwesenheit erreichte mich ein Bild, auf dem die Geländegestaltung sehr weit fortgeschritten war und die Stufe Nr.1 fertig in der Sonne erstrahlte. Wie hatte er das geschafft? Wurde etwa eine Maulwurfsbrigade beauftragt oder eine heimliche Erdsprengung durchgeführt? Wie sich herausstellte, stieß der Hase kurz vor Ende der ersten Stufe auf Beton. Soviel Spinat hatte er dann doch nicht gegessen, dass er wie Oblix Hinkelsteine durch die Gegend tragen könte. Also musste kurzfristig doch technische Unterstützung her. Die zweite Stufe wurde im Anschluss wieder mit der Schaufel modelliert.

Am Ende der Gartenarbeiten, wurden 2 Bigpacks Grasnarbe dem nahegelegen Kompostierer übergeben, 5 cbm Erde im hinteren Bereich der Miste verteilt und weitere 5 cbm Erde in einen Container geschüppt.

Mit Fertigstellung des Gartenrohbaus, war auch die Luftfeuchtigkeit in der Miste so weit gesunken, dass der Hase nahtlos die Schaufel gegen Gipseimer und Kelle tauschen konnte. Ein Mann für alle Fälle, das Löffeltier.

 

 

Neues von der Miste: Innenansicht

Auch im Inneren der Luxusmiste gibt es Veränderungen, die sich sehen lassen können.

Denn Dienstag letzter Woche ist nicht nur die Fassade fertiggestellt worden, sondern auch die Fußbodenheizung wurde an diesem Tag verlegt. Am Mittwoch darauf kam dann der Estrich ins Haus.

Der Anhydritfließestrich der Firma Kauf bezog sein Quartier zunächst in einem großen Silo im Vorgarten der Miste. Leider wurde beim Abstellen der Vorgarten nicht ganz richtig getroffen, so dass ein Großteil des Silos auf dem unbebauten Nachbargrundstück steht. Dies ist nun dem derzeitigen Besitzer aufgefallen und er ist darüber "not amused". 

Von innen hat sich durch den Estrich gleich ein viel wohnlicheres Gefühl eingestellt. Man muss die Füße nur noch vor den kleinen Plastik-Messpunkten heben, die der Beagle gerne für kleine, nur für Ihn aufgestellte Kauknochen hält. Der Estrich trocknet jetzt friedlich auf dem Mistenfußboden vor sich hin und das Ärger bringende Silo steht immer noch in Nachbars-Garten.

Heute in aller Frühe wurde das Estrich-Trockungsprogramm der Heizung gestartet. Einer der Heizungsbauer sagte mir übrigens vor einiger Zeit, dass man den Stromzähler bei einer Wärmepumpen während des Trocknungsprogramm auch gerne als Ventilator in die Küche stellen könnte. Dieser hohe Stromverbrauch bleibt uns wegen der Gasheizung zwar erspart, auf die Gasrechnung bin ich allerdings trotzdem gespannt.

WM- und Estrichtrockungsgerecht wird das Klima in der Miste jetzt bald auf brasilianisch subtropisches Niveau steigen.

Aus diesem Grund können wir also gerade in der Miste nicht viel machen, außer natürlich für die richtige Luftzufuhr zu sorgen, um die Feuchtigkeit aus dem Haus zu bekommen. Die gewonnene Zeit nutzen wir für die Geländegestaltung rund ums Haus.

Es wird gebuddelt was das Zeug hält. 

Neues von der Miste: Außenansicht

Guten Abend,

wieder hat sich mit einer Woche Baufortschritt einiges getan auf der Miste.

Die Maler haben an 3 Tagen die kosmetische Behandlung abgeschlossen und nun strahlt die Miste leuchtend weiß in der Abendsonne. Die Hauszahnspange (huhnisch für Baugerüst) wurde am Freitag auch abgenommen und stört nun nicht mehr den Blick. Da durch das Ausbaupaket 1 Berge an Rigips-Abfall angefallen waren, hatten wir uns einen kleinen Container bestellt, den natürlich auch die Maler sofort in Beschlag genommen haben.

Wie war das mit dem Fingerhaus eigenen Abfall? Der wird von Fingerhaus entsorgt? Na ja, ich sehe das nicht so eng wie umgekehrt. Deshalb habe ich auch noch einen Berg an Abfallbauholz auf unseren Container geworfen, den eigentlich Fingerhaus hätte entsorgen müssen. Der Fingerhaus eigene Container durfte nämlich nicht mit unserem Baumischabfall befüllt werden und wurde daher schnellstmöglich und fast leer wieder abgeholt. Der bis zum Rand volle Mini Container wohnte bis Dienstag im Vorgarten. 

Eine andere Form der Müllentsorgung hat den Hasen dann allerdings berechtigter Weise doch sehr aufgeregt. Die Beaglebadewanne wurde einfach mit" Flüssigmüll! in Form mit Restfarbe eingesaut. Seit wann entsorgt man ungefragt seine Malerabfälle mitten im Garten des Bauhasen?

Als die Zahnspange noch stand haben wir übrigens gleichzeitig den Nachrichten- und Unterhaltungsempfang mittels Antenne für UKW-Radio und Satschüssel für Fernsehen auf dem Dach sicher stellen lassen. Wo ist das Sofa?

 

 

Heizungs- und Sanitärinstallation der Firma Beetz

Am Montag, den 02. Juni rückten wie angekündigt die freundlichen Mitarbeiter der Firma Beetz für die Heizungs- und Sanitärinstallation in der Miste an. Bis einschließlich Freitag wurde ein schier unüberschaubarer Berg an Material, Geräten, Rohrleitungen und Lüftungskanälen in der Miste verbaut.

Insoweit ich das mit meinen unwissenden Bauherrenaugen überschauen kann, haben die drei Jungs wirklich sauber gearbeitet.

Erstaunlich fand ich allerdings die Sache mit dem Gaszähler. Der Gasanschluss wurde ja wie berichtet mit einer Erdrakete durchgeführt, der Gaszähler selber scheint allerdings auf dem Rücken eines Dreifinger Faultiers verschickt zu werden. Das possierliche Tierchen bewegt sich zwischen 1,8m und 2,4m pro Minute. Eigentlich kommt diese Art in unseren Breitengraden gar nicht vor, aber wie kann ich mir anders erklären, dass die Lieferung meines Gaszählers aus Berlin nach Döbi 8 Wochen in Anspruch nehmen sollte.

Warum nicht den ganz normalen Postweg oder einen Kurier nutzen mit persönlicher Übergabe an einen genannten Adressaten? Niemand konnte diese Frage beantworten. Also machte sich ein freundlicher Haustechniker auf den Weg und fuhr mit dem LKW quer durch Berlin, um den Gaszähler persönlich in Empfang zu nehmen.

Dieses persönliche Abholverfahren klappte erwartungsgemäß reibungslos und der Gaszähler ist glücklich und zufrieden in den Hauswirtschaftsraum eingezogen.

Mistenausbaupaket 1: Materialverbauung

Wie wundervoll doch ein Abend auf dem Sofa vor dem Fernseher sein kann - nach 2 Wochen Innenausbauarbeiten in der Miste ist es ein wahrer Luxus.

Ja, es ist vollbracht, die Fingerhaus-Zielvorgabe "am 2. Juni muss der Boden frei sein, denn da rückt das Haustechnik-Team für Heizung und Sanitär an", haben wir eingehalten. Das auf dem Fussboden lagernde Material des Ausbaupakets 1 hängt bis auf 3 kleine heizungsbedingte Lücken unter dem Dach bzw. Decke.

Das Ausbaupaket 1 unterteilt sich in mehrere Arbeitsgänge:

Dachdämmung Teil 1

Wozu den Kopf in die Sonne halten, wenn man auch mit profaner Glasdämmwolle einen sonnenbrandähnlichen Effekt auf der Haut erzielen kann. Gratis dazu bekommt noch das Gefühl mit einem feinpelzigen Kaktus geknuddelt zu haben.

Folierung der Dämmung

Die fiese Glasfaserdämmwolle wird sicher hinter einer Folie verwahrt, die über die Dachsparren getackert wird. Diesen Arbeitsgang musste der Hase alleine durchführen, da ich arbeiten musste. Seinen Erzählungen nach, kam er sich dabei jedoch vor, wie in einem 1 Mann-Sauna-Sack. auf einem Zeltplatz.

Konterlattung

Nach der Folierung muss die Konterlattung angebracht werden. Auch hier konnte ich dem Hasen arbeitsbedingt nicht helfen. Nachdem ich mehrmals nicht benutzte Dachsparren durch die Gegend geschleppt habe, muss ich sagen, dass ich nicht wußte, dass der Hase über genügend Muskelkraft in den Armen verfügt, um das gesamte Dach alleine zu verlatten. Da haben die regelmäßigen Übungen mir Getränke in die dritte Etage eines Altbaus zu tragen, doch nachhaltig gewirkt 😛 !

Mit Fertigstellung der Lattung hatte ich dann auch Urlaub und konnte mich in die Arbeitsklamotte werfen.

Dachdämmung Teil 2

Notiz an mich selber: Einmal im Leben ein Dach gedämmt zu haben, reicht als Erfahrungswert vollkommen aus. Ich selber werde nie wieder einen Streifen dieses überaus hautfreundlichen Materials in die Nähe meiner Haut und Haare lassen.

Rigipsplatten an die Dachschräge und Decken

Enthusiatisch die fiese Dämmwolle hinter Rigipsplatten verschwinden zu lassen, begannen wir diesen Arbeitsgang im OG. Der Anfang der Dachschräge gab mir Grund zur Hoffnung, dass die Ver-Rigipsung eine leichte Tätigkeit sein würde. Bewaffnet mit Zollstock und Bleistift, vermesse ich die Wände, schneide die Platten zu, die der Hase mir dann durchbrechen muss. Zu zweit die Platte in die Schräge gehoben und zack, waren die ersten Platten an der Wand. Je höher man in die Schräge kommt, umso schwerer wird die Arbeit. Da wir Dach = Decke haben, begab ich mich auf meinen persönlichen Rigips-Marathon.

6.30 Uhr aufstehen, 30 Minuten Frühstücksfernsehen, Frühstück, 7.30 Uhr Abfahrt, Beagle in die Tagesbetreuung geben, 8.30 Uhr - 20.00 Uhr Arbeit in der Miste, Beagle aus der Tagesbetreuung abholen, ab 21.00 Uhr Duschen, Abendessen, vom Abendbrot direkt ins Bett fallen, Wecker stellen.

An Tag 2 hatte ich lediglich Muskelakter, an Tag 3 schmerzte mein Körper, an Tag 4 wollte ich einfach im Bett liegen bleiben. An Tag 5 waren die Schmerzen überwunden. Wie der Hase die ganze Zeit die Schräub- und Schraubmaschinen (Hühnervokabular für Magazin- und Akkuschrauber) halten konnte, weiß ich nicht. Ich hätte es nicht geschafft.

Eine Wohltat gegenüber dem Dachgeschoss, war die Ver-Rigipsung des Erdgeschosses. Die Platten waren zwar 3 mal so schwer, dafür konnte hier in 3 Räumen problemlos der Plattenlift eingesetzt werden, was im Obergeschoss in den Dachschrägen nicht wirklich möglich war. Wäre nur die Kurbel nicht so schwerfällig und widerspenstig. Aber immerhin habe ich jetzt eine ungefähre Vorstellung, wie sich mein Knochengerüst sich im hohen Alter anfühlen wird.

Gestern Abend um 18.10 Uhr war die letzte Schraube in der letzten Rigips-Platte versenkt.

Während der Ausbauarbeiten wurde die Miste an das Strom- und Gasnetz angeschlossen. Die Gasversorger kamen hierbei nicht mit einem herkömmlichen Bagger sondern mit einer sogenannten Erdrakete. Die Rakete entpuppte sich dann im Einsatz eher als Vibrationswurm, der dann aber schließlich doch, die Hauswirtschaftsraum der Miste erreichte. 

Die fabelhafte Mistenshow (2. Teil)

Als wir am Freitag, den 16.05. um 9.00 Uhr mit Frühstück im Gepäck die Luxusmiste erreichten, hatte der fleißige Arbeitstrupp bereits das halbe Dach eingedeckt und die Elektriker der Schilling waren mit der Verstromung der Miste beschäftigt.

Ein tolles Gefühl ist es, dass da plötzlich auf dem sonst leeren Grundstück unser Haus steht. 

Als wir uns gerade ein Tässchen Frühstückskaffee im Sonnenschein gönnen wollten, erreichte unser Bauleiter Herr L. die Luxusmiste. Punkt für Punkt arbeiteten wir dann die Kontroll-Checkliste von Herrn L. durch und im Anschluss folgte die Planung des weiteren Zeitablaufs. Schnell wurde klar, unser persönlicher Zeitplan zur Fertigstellung der Eigenleistung ist nicht ganz synchron mit dem was der freundlich strebsame Herrn L. für uns vorsah. Nach seinen Plänen soll nicht nur die Hausübergabe in der KW 33 stattfinden, sondern auch unsere Mistenbesteigung rückte nach seinen Plänen aus unserm Einzugsseptember in die letzte Augustwoche. Von uns aus gerne, PACKEN SIE!!! Und dann fiel es uns wieder ein, da war doch noch....

An dieser Stelle möchte ich kurz an das mit dem Kran angelieferte Ausbaupaket 1 erinnern. Herr L. machte einen gnadenlosen Strich durch unsere Umzugsfreude. "Wenn die Heizungsbauer kommen, und das ist schon in der 23 KW, muss das gesamte Material verbaut und somit über Wand und Decke verteilt sein. Der Fußboden muss logischer Weise für Heizung frei sein. °.°

Um bei Fingerhaus nicht als "Baustellenverderber" dazustehen, hieß es also unverzüglich die Eigenleistungshand an die Luxusmiste zu legen, um den Zeitplan einhalten zu können. Warum auch warten bis die Rohbauarbeiten Mitte der Woche ganz abgeschlossen sein werden, das Wochenende besteht aus zwei wunderbaren Tagen, die für die Dämmung des Daches genutzt werden können.

Wir werden Euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Die fabelhafte Mistenshow (1. Teil)

Juhu, da leuchtet sie in der Abendsonne die Luxusmiste!

Nach gefühlt unendlicher Wartezeit (seit Werkvertragsunterzeichnung waren es genau 355 Tage, seit Baugenehmigung 212 Tage) war es gestern endlich so weit. Die Ankunft der Miste in Döbi wurde ausgerufen.

Je näher der Liefertermin rückte, um so wahnsinniger wurden meine eigenen Gehirnverknotungen. Sind alle Entscheidungen richtig getroffen, was mache ich, wenn ich das Haus plötzlich entsetzlich finde, was wenn der Außenanblick ganz anders wirkt als das kleine maßstabsgetreue Modell, das seit Monaten auf dem Wohnzimmerregal thront.

Der Mistentag begann zum Entsetzen des Beagles um 4.00 Uhr in der Nacht. Der Hase hatte die Abfahrt für 5.00 Uhr anberaumt und immerhin muss das Federkleid für die Ankunft der Miste zumindest ein bisschen herausgeputzt werden. Frisch gefedert war ich um 5.05 Uhr abfahrbereit. Bepackt mit Frühstück, das unter anderem aus dem besten Produkt der Henne, dem hartgekochten Hühnerei und 2,5kg Bratkuhkugeln (in Berlin auch Bulette genannt) bestand, schwangen wir uns um 5.20 Uhr ins Auto. Nach 30 Minuten Fahrzeit erreichten wir Döbi.

Am Grundstück parkte bereits der Kran. Aber wo war das Haus? Kein LKW zu sehen. Der Kranführer begrüßte uns und dann erspähte ich ihn - den LKW mit den ersten Luxusmistenwänden.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Nachbarn bedanken, dass die Kranstellung und Hausanlieferung so unbürokratisch durchgeführt werden konnte. Ihr seit alle super 🙂

Wenige Minuten nach dem LKW erreichte der Aufbautrupp den Mistengrund und dann ging es Schlag auf Schlag.

Ich hatte es ja schon in vielen Baublogs gelesen, wie schnell und gut organisiert der Aufbau abläuft, aber wenn man direkt in der ersten Reihe daneben sitzt ist das ganze noch einmal ein andere Nummer. Staunend vergaß ich in den ersten Stunden meinen Sekretärinnentätigkeiten nachzugehen und Eckdaten mitzunotieren. (Ein Gedächtnisprotokoll befindet sich als Hausbauspecial in der Zeitreise).

Ich verfolgte die Szenerie gebannt vom Regiestuhl aus. Mit offenem Mund, ebenso wie die kleinen Nachbarjungen, die sich gleich heute auch alle so einen tollen Kran kaufen möchten.

Ein Schreck durchzuckte mich, als die erste Hauswand in der Luft war. "Dit sind aber nicht meine Jalousien - ick hatte weiße bestellt und nicht diese silbernen Dinger!" Jut, solange es die richtige Miste ist, die da gerade durch die Luft fliegt, ist alles in Ordnung. Das Huhn sprintete sofort zum LKW-Fahrer, um klarzustellen, dass die Miste im Reklamationsfall wieder abgebaut wird. Lustig sind se ja alle, die Jungs!

Oh nein, Regentropfen. Der eindeutig unbefederte Herr Wettervogel vom ZDF-Moma hatte mir Sonne versprochen. Hier kann etwas nicht stimmen.

Der nächste Schreck durchzuckte mich, als nicht endendes Material in das OG geladen wurde. Dämmwolle, Dämmwolle, Dämmwolle, Rigips, Rigips und nochmals Rigips. Richtig vor meinen Augen flog das Ausbaupaket 1 durch die Luft. Ein freundlicher Arbeiter dem offensichtlich meine Blässe im Gesicht auffiel, klärte mich auf, dass das AP1 von Fingerhaus durchgeführt rund maximal 2 Tage dauerte und jetzt komme ja auch nur die Konterlattung nach oben. Das "bisschen" Konterlattung schwebte bereits vor mir in der Luft. Bei Latte 90 hatte ich keine Lust mehr zu zählen.

"Sie sind ja so bescheuert, meine Liebe, hier am falschen Ei gespart zu haben", hämmerte es mir im Kopf. Aber man werkelt ja gerne im eigenen Haus. Nur nicht durchdrehen, das Geld kann jetzt in einen Gartenbauer investiert werden. Man muss direkt neue Vorteile finden, um sich nicht von der Vorstellung abschrecken zu lassen, eingesaut von Dämmwolle und eingehüllt in eine lockere Ganzkörperschutzhülle verschwitzt und fertig im Dachgeschoss zu liegen.

Endlich Herr Wettervogel, am frühen nachmittag kam die Sonne heraus und die Massivbauhausnachbarn schnappten sich ihre Klappstühlichen und verfolgten ebenso staunend wie ich die Mistenshow.

Abends schlafen wir erschöpft, dreckig aber vollkommen glücklich und zufrieden zu dritt auf dem Sofa ein.

Bodenplatte abgenommen

Am Samstag fischte ich einen Brief mit dem grünen Schriftzug "Knecht" aus unserem Briefkasten. Im Umschlag befand sich die Rechnung für unsere Frostschürze. Als ich den Briefumschlag dem Recycling zuführen wollte, blieb mein Auge auf der Briefmarke kleben. Diese brachte mich zum Schmunzeln, denn sie wurde von einem Bild mit Huhn und Hase geschmückt. Toll :-)

Um noch ein wenig Erde auf dem Mistengrund zu bewegen, fuhr ich schon heute vormittag raus nach Döbi. Nur aus purem Zufall überlebten die Reifen meines Bauwagens das Parken auf dem Grundstück. Die Firma Knecht hatte bereits die Einschalung von der Bodenplatte entfernt und dabei freundlicherweise einen ganzen Berg Nägel rund um die Bodenplatte verstreut. Der Beagle machte mich nach dem Parken auf diese Hinterlassenschaften aufmerksam, zum Glück ohne Verletzungen.

Am Mittag traf dann unser Bauleiter Herr L. von Fingerhaus ein und vermaß die Bodenplatte und prüfte ob auch alles so ist wie es sein sollte. Auch wenn die Firma Knecht mit der Ordnung am Bau geringe Defizite hat, Bodenplatten bauen können sie. Laut Herrn L. weichen die Höhenunterschiede der Bodenplatte nicht mal 0,5 mm ab, bis zu 2 cm wären wohl noch im Toleranzbereich.

Herr L. macht einen freundlichen und kompetenten Eindruck und insgesamt habe ich ein gutes Gefühl mit Ihm. Ach und ausserdem hat mir Herr L. den Stell-Termin für unsere Miste gesagt...

Ui, ui, ui, die Spannung steigt jetzt wirklich stündlich.....

Verwässerte Arbeiten

Nachdem am Donnerstag die Bodenplatte endgefertigt wurde, haben wir am Freitag gleich den Trinkwasseranschluss gelegt bekommen und die Abwasserrohre wurden an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen.

Rein Hypothetisch gesprochen: hätten wir jetzt ein Haus und würde in diesem Haus ein Klo hängen und müsste mein Huhn jetzt plötzlich mal für kleine Hühner, dann könnte mein Huhn jetzt auch, rein theoretisch natürlich, die Spülung betätigen, wenn die Sanitäranlagen der Luxusmiste wirklich fertiggestellt und ordnungsgemäß angeschlossen worden wären.

Wie gesagt, rein hypothetisch gesprochen, denn unser Haus kommt ja erst noch ...

Bodenplatte gefertigt….

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Stahlbewehrt in Stein gegossen, liegt sie da im Mistengrund,
dick gedämmt und noch umschlossen von der festgezurrten Form.
Still nun wartend auf die Miste ruht die Platte nun bis Mai,
jetzt schon in der Woche zwanzig freudig, wartend, warten, warte.

 

Heute ist der erste große Bauabschnitt fertiggestellt worden. Die Firma Knecht hat augenscheinlich gute Arbeit geleistet und unsere Bodenplatte fertiggestellt. Zwischenzeitlich war der Prüfstatiker da und hat sich nach dem Befinden der Stahlbewehrung erkundigt. Nachdem das Stahlgewirr in unserer Bodenplatte für gut und ausreichend befunden wurde, hat der Herr Prüfstatiker sich gleich noch für die Zeit nach der Hausstellung angekündigt, damit uns die Miste nicht über den Köpfen zusammenklappt.

Am Dienstag habe ich dann einen Termin mit dem Bauleiter der Firma Fingerhaus. Herr L. will mit mir das weitere Vorgehen besprechen und die fertige Bodenplatte ausmessen und abnehmen, aber wohl auf dem Mistengrund liegen lassen, puh - Glück gehabt 🙂

Mit Herrn C., unserem Kundenbetreuer hatte ich dann heute auch noch einen netten Plausch am Telefon. Bei dieser Gelegenheit hat Herr C. mir gesagt, dass unsere Miste jetzt wohl schon in der 20. KW geliefert werden soll. Wunderbar, am Ende geht dann doch alles viel schneller als gedacht.

Uns freut es .... 🙂

 

Liebe Grüße,

Euer Hase mit dem Killerbeagle

Fundamentiert und gedämmt

Schlag auf Schlag geht es weiter. Kaum war heute Morgen die Einschalung fertig gestellt und eine Folie verlegt, rollte auch schon eine gigantische Betonpumpe am Grundstück an. Mit drei Wagenladungen Beton wurden die Fundamente gegossen und eine Sauberkeitsschicht erstellt. Die Gründung der Miste ist somit abgeschlossen und die eigentliche Bodenplatte kann erstellt werden.

Die Dämmung der Bodenplatte aus formschönem und FCKW-freiem Styrodur wurde dann kurz vor Fertigstellung noch mit dem ersten wunderbar warmen Frühlingsregen eingeweicht und wartet jetzt bis morgen auf die abschließenden Arbeiten für die Bodenplatte.

Dann war auch noch Besuch auf der Miste. Ein freundlicher Herr B. hat den Arbeitsaufwand für den Wasseranschluss und das Verlegen und Anschließen der Abwasserrohre an das öffentliche Kanalnetz erläutert. Am Freitag und somit noch vor der Hausstellung sollen die Arbeiten bereits erledigt werden. Toll, wenn Dinge so unproblematisch funktionieren.

Fertig gebaggert und verrohrt

Das Graben hat ein Ende gefunden, die Fundamentgräben warten auf den Beton und die Rohre der Luxusmiste liegen auch an ihrem Platz. Morgen früh um 9 Uhr kommt die Betonpumpe und verfüllt die Gräben mit unseren Fundamenten. Dann wird die Sauberkeitsschicht bereitet und die Dämmung der Bodenplatte aufgebaut. Ach ja und ein Herr DiXi ist mit seinem Haus aufs Nachbargrundstück gezogen, ob das so seine Richtigkeit hat?

Erdarbeiten: fertig gerüttelt

Gerüttelt aber noch nicht fertig ... da liegt es in österlicher Stille, das ausgebaggerte Loch, in das nächste Woche die Bodenplatte gebettet wird. Abgesperrt mit Flatterband dürfen nur einige leichtgewichtige Federtröten auf der Suche nach Würmern das geplättete Loch passieren.

Da ich als Bauhase ja mittlerweile eine leicht pessimistische Ader in mir entdecke hatte, rechnete ich bis zum Schluss mit einer Hiobsbotschaft in Form eines gewaltigen Loches in der Finanzplanung oder dass beim Buddeln mindestens das gesamte Baugebiet im märkischem Sand versinken könnte. Die Erdarbeiten waren die letzte große Unbekannte in der Budgetplanung. Das krächzende Klagen meines Finanz-Federviehs trug auch nicht gerade zu meiner persönlichen Entspannung bei.

Wie dem auch sei und was auch immer kommt, es ist vollbracht und gut gegangen. So dachte ich am Donnerstag Abend und fiel danach in einen tiefen Entspannungsschlaf. Zumindest bis eine kleine Zelle zwischen meinen Löffeln mitten in der Nacht gegen meine Schädeldecke klopfte und mir anzeigte, dass doch höchstwahrscheinlich am hinteren Ende des gebuddelten Loches nicht genug Erde abgetragen wurde.

Macht ja nix, das Huhn geweckt, ihm eine Schaufel in die Hand gedrückt und zum Bauplatz geschickt. Schnell wurde mir dann aber mit einem Blick auf die Uhr klar, dass die Schaufel höchstwahrscheinlich als Narkotikum auf meinem Kopf landen würde. Also versuchte ich weiter zu schlafen, was aber leider nicht so gut klappte.

Am Dienstag geht es weiter mit den Fundamentschächten. Mal schauen was da dann noch kommen könnte.

In diesem Sinne, ein fröhliches Hasenfest.

Baggerei auf der Miste

Ja wer baggert da so spät noch am Hühnergrund…..

Heute war endlich der Start der Erdarbeiten. Eine Schrecksekunde erlebte ich bei cm 70 unterhalb der Grasnarbe. Hier sollte eigentlich tragfähiger Boden aufzufinden sein - war er aber erstmal nicht. Schnell wurde ein Mitarbeiter von unserem Geologen eingeflogen, vielen Dank für so viel sportliche Spontanität!! Mit einem Verdichtungkontroll-Wuchtrams-Dingsi bewaffnet sprang der freundliche Erdschichtenversteher beherzt in die Baugrube und überprüfte die Bodenbeschaffenheit. Nach wenigen Minuten, in denen ich vor Spannung die Luft anhielt, war das Ergebnis da...

Puh, wir liegen genau am Minimumwert der Tragfähigkeit und müssen zum Glück nicht tiefer als geplant buddeln.
Morgen geht es dann weiter ...

Gute Nacht!

Luxusmistenvermessungskontrolle

Vermessernagel-1Hallo Ihr,

heute hat es dann wirklich begonnen mit dem Mistenbau. Der Vermesser war da und hat unseren Mistengrund mit Pflöcken gespickt und so die genaue Position fein-eingemessen.

Theo hat sich vor den Erdarbeiten dann nochmals vom amtlichen Zustand der genagelten Pflöcke überzeugt und die Position der pinken Nägel auf diesen für die Reinigung von Dinosauriergebissen ausgelegten Zahnstochern genauestens in Augenschein genommen.

Morgen dürfen dann die Bagger kommen…..

 

Wuff

Vermessernagel-2

 

 

HASENBAU-START

BauhaseGuten Tag werter Luxusmisten-Lesezirkel,

nur damit’s klar ist, ick versteck dieses Jahr keene bunten Eier und da ich ausserdem keene Lust habe mich auch noch bei den ganzen Osterhäsinnen für dieses Jahr abzumelden, schreibe ich heute ausnahmsweise mal selber in die Internetzmiste. Ick bin ja eigentlich eher schreibfaul, aber da die Welt da draußen jetzt von mir über die Hasenbaumaßnahmen auf der Luxusmiste ins Bild gesetzt werden muss, bleibt mir ja leider nix anders übrig.

So, zum Mitschreiben: keene Eierfeierlichkeiten aber dafür Baustellenparty mit Klappspaten und Plopp-Flaschenbräu! Für die interessierten Häsinnen unter Euch hier mein Arbeitszeitplan der nächsten 2 Wochen.

Am 14.April jage ich höchstpersönlich den Vermesser über den Acker, damit die Miste am richtigen Platz aufgestellt wird. Diese immens wichtige Aufgabe kann und darf ich als verantwortungsbewusster Hase nicht irgendwelchen dahergelaufenen Hühnern überlassen; die schaffen es ja nichtmal bunte Eier zu legen!

Nach dieser Zollstock-Schieberei werden unter meiner Aufsicht Trillionen Hasentonnen Erde bewegt und abtransportiert. Mein oller Kumpel Meister Maulwurf freut sich sicher schon auf den ein oder anderen neuen Erdhaufen. Die Hühner haben beim Thema Erdarbeiten natürlich nur die sauer ersparten Hühnertaler im Kopf – „Macht euch mal locker Mädels, BAGGER FAHREN is angesagt…!“

Ab dem 22.April, so wurde mir zumindest mitgeteilt, kommt ein gewisser Herr Knecht um die Bodenplatte zu betonieren. Ich halte diese Aussage allerdings für eine infame Lüge! Der Weihnachtsmann würde es dem Herrn Ruprecht sicher nicht erlauben seinen geschunden Rücken mit Betonsäcken zu belasten. Der Olle kann ja sonst im Winter am Ende wieder kaum die Rute heben. Wer soll dann wieder die ganzen frechen Kinder vermöbeln? Aber na ja mir soll’s egal sein, ich bin ein Hase!

Die größte Aufregung steht dann ja auch erst drei Wochen nach der Bodenplatte auf dem Kalender. Dann kommt der Fingermisten-Bauer mit unserer Fingermiste…hach ick freu mir, nu‘ jeht’s wirklich los,wa!!!

winke…

der Osterhase 🙂

Frühjahrsputz

PutzhuhnMeine sehr verehrte Leserschaft,

aufgrund der Ereignisse der letzten zwei Wochen, einem zum Teil recht aufgebrachten Hasen und einem einfach strukturierten Beagle, der die Ernsthaftigkeit des Wortes Titanic in Kombination mit Wurstsuppe scheinbar überhaupt nicht teilen kann, erachtete ich es als unumgänglich mein hochspezialisiertes Wissen im Umgang mit Gülleangelegenheiten durch geeignete Maßnahmen zur Verfügung zu stellen.

Ich bezog höchstpersönlich Stellung an der Kanalisation, um mir einen umfassenden Überblick zu verschaffen, da wurde die Thematik kurzerhand vom Fingermistenbauer für beendet erklärt.

Da ich nun kurzfristig und abrupt vom offiziellen Forschungsende überrumpelt wurde, gab ich meinen Stützpunkt am Mistengrund auf und widmete mich dem Frühjahrsputz der Internetmiste.

In Vorbereitung auf die anstehenden Bautätigkeiten habe ich mich jetzt noch schnell damit beschäftigt der Internetpräsenz der Luxusmiste das staubige Image der letzten Monate zu entziehen, die passende Garderobe hierfür hatte ich ja bereits an. Der Feinschliff fehlt zwar noch an einigen Ecken, aber leider hat die Politurmaschine für die Seitenleiste heute nachmittag plötzlich ihren Dienst eingestellt.

Ich wünsche einen fröhlichen Frühlingsanfang

Ihre ergebene Frau Huhn

 

Rückstau-Krimi – Happy-End

Baustart-2Hallo Ihr Lieben, Hallo Fingerhaus,

es gibt Neuigkeiten in Sachen Pumpfix und selbstverständlich möchte ich Euch darüber auf dem Laufen halten. Es hat sich nun geklärt und ich halte eine schriftliche Bestätigung der Firma Fingerhaus in den Händen, dass wir keinen Pumpfix für die Luxusmiste benötigen.

Etwa 6 Stunden nach meinem gestrigen Blogeintrag rief mich Herr M. von Fingerhaus an und erklärte mir, dass (mehr …)

Fingerhaus – der Rückstau-Krimi

BaustartHallo Ihr lieben, Hallo Fingerhaus,

der Baustrom-Kasten steht, ein neues Schild präsentiert die Bodenplattenfirma und der Baustart ist dem Bauamt gemeldet. Eigentlich sollte dieser Moment nach 10 Monaten Planungszeit ein Grund zur Freude sein, aber obwohl noch nicht ein Krümel Erde für unsere Fingerhaus bewegt wurde, hat mein Vertrauen in die Firma Fingerhaus einen wirklich heftigen Knacks bekommen.

Kein Aprilscherz, da wird kurz vor Baustart von der Fingerhaus-Ausführungsplanung eine kostspielige Rückstausicherung für das Abwasser unseres Hauses gestrichen, da sie laut den Berechnungen der Ausführungsplaner nicht (mehr …)

Der Mistengrund wird Baustelle

Wilde_Traume5.42 Uhr: Der Beagle liegt neben dem Hasen im Tiefschlaf und träumt von wilden Kämpfen mit einer Wildsau auf dem Mistengrund …

5.45 Uhr: Das ohrenbetäubende Plärren des Radioweckers zerschneidet die Stille der Nacht. Heute ist der 20. März 2014 und die Nick Starker Band reißt den armen Hund und mich mit – A Walk In The Park – unbarmherzig aus dem Schlaf.

Während der Beagle noch mit einem schlechten Scherz im Morgengrauen rechne, springe ich pfeifend aus dem Bett, riss die Vorhänge beiseite und eile ins Bad. Der Hund schaut mir verständnislos nach und rollt sich genervt in die Schlafposition zurück.

Hallo ihr Hausblogleser und Misten-Interessierten,

Am 20.03. hatte ich endlich das langersehnte Baustellengespräch. Frau (mehr …)

Mistensicherung im Katastrophenfall

HavelhavarieLiebe Leserschaft,

da die Bauzeit immer näher rückt, schob sich das eingehende Studium diverser Versicherungen in die obere Region der toDo-Liste.  Ich persönlich halte Versicherungen nicht für eine Vereinigung, die aus Gutmenschen besteht, die dem Versicherten im Notfall aus der Patsche hilft.

Nach meinem Geschmack handelt es sich hier eher um eine Zunft, die bemüht ist, dem ahnungslosen Mitbürger mit großen Versprechungen Geld aus der Tasche zu ziehen, um ihn dann im Ernstfall sitzen (mehr …)

Richtfest als Geburtstagsparty Motto!

BaggerbergGeschätzter Lesezirkel des Luxusmisten-Blogs,

bei unserer Planung spielte der Zeitfaktor ja bisher keine so große Rolle, wichtiger ist und war uns die Qualität der fertigen Miste. Nachdem wir jetzt mitlerweile ein Fingerhaus im Rohbau gesehen hatten, (vielen Dank Tanja und Patrick) und nach der Bemusterung Ende Januar in Frankenberg sind wir heute von der Qualität der Fingerhäuser noch überzeugter als vor der Unterschrift des Werkvertrages.

Zur Zeit brüten wir über den Ausführungsplänen, um herauszufinden ob denn auch alles so ist, wie wir es in der Bemusterung festgehalten hatten. Die Ausführungspläne stellen den letzten Schritt zwischen Mistenplanung und Baubegin dar. So Langsam (mehr …)

Technisches Misten-Tuning aus huhnischer Beobachtung

HuhnreisenMein sehr verehrter Lesezirkel,

die Luxusmisten-Bauherrschaften haben bei ihren Artikeln über die erfolgte Bemusterung doch tatsächlich einige aus meinem höchstpersönlichen Blickwinkel heraus sehr wichtige Details unterschlagen. Aus diesem Grund möchte ich mich heute doch direkt persönlich an Sie wenden, um Ihnen, werte Leserschaft, meine noch sehr frische Beeindruckung des Bemusterungsspektakels mitzuteilen.

Sie können ja gar nicht erahnen, welche unfassbaren Strapazen und Peinlichkeiten meine Federn in diesen 2 Tagen in Frankenberg bei der Fingermistenfirma ertragen mussten. Zum Glück hatte ich meine Reiseapotheke um Baldrian und Valium aufgestockt.

Zu meinem Unglück (mehr …)

Bemusterung in Frankenberg (Teil 2)

TreppeNach dem Essen und zurück im Bauherrenzentrum hielt ich mich die ersten Minuten an der Kaffeemaschine auf. Da mir mein erster Cappuccino am Vormittag etwas schwachbrüstig erschien, testete ich im zweiten Durchlauf, ob denn auf den Cappuccino auch noch ein Espresso in die Tasse passt. Tat es – fortan abonnierte ich also den Cappuccino mit Extra Shot  und 2 Dänischen Butterkeksen.

In der Bemusterung ging es nun mit der Innenausstattung weiter

Die Heiztechnik:

Wir schauten uns unsere Gasbrennwerttherme, den 300l Warmwassertank und die Solarflächen von Viessmann und die kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage von Zehnder an. Dann musterten wir (mehr …)

Bemusterung in Frankenberg (Teil 1)

Ederstrand

Liebe Luxusmistler,

seit Mitte Dezember stand unser Bemusterungstermin für die Luxusmiste am 23./24. Januar fest und so fieberte ich der 4. Kalenderwoche entgegen.

Letzte Woche war es dann endlich soweit. Da wir bedingt durch unsere Arbeit aus verschiedenen Himmelsrichtungen nach Frankenberg anreisten, traf ich mich mit dem Hase um 19.30 Uhr an der wunderschönen Betonmüllkippe, dem Bahnhof Kassel Wilhelmshöhe. Mit im Gepäck unser etwas aufgeregter Beagle.

Gleich zu Anfang möchte ich hier positiv erwähnen, dass sowohl Fingerhaus als auch die Pension Ederstrand sich auf den Besuch des Beagles freuten und somit das Hühnerprädikat „sehr hundefreundlich“ erhalten.

In der Pension Ederstrand angekommen bezogen (mehr …)

K-Einbruch-Beratung bei Inspektor Schnürschuh

KeinbruchhasenLiebste Lesergemeinschaft,

inspiriert durch die huhnische Übernahme des Verteidigungsministerium von Ursula von der Leyen,  fühlte ich mich dazu berufen, die Verteidigungslinie der Luxusmiste auch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Vor etwas über 3 Jahren verschafften sich bereits krimininelle Elemente Zutritt in unsere Mietmiste. Seit dieser Zeit gehöre ich nicht mehr zu den „ach, bei uns ist sowieso nichts zu holen“ Menschen. Viel zu holen war bei uns zwar wirklich nicht, aber den Anblick einer (mehr …)

Weihnachtlicher Luxusmistengruß von Huhn und Hase

Weihnachtsgruß-2Werte Leserschaft,

obwohl die menschlichen Essgewohnheiten an Festtagen wie dem heutigen für uns be-federten und be-fellten Wesen keine allzu friedlichen Zeiten bedeuteten, möchten wir aber heute Abend einmal eine Ausnahme machen.

Als Repräsentanten der Luxusmiste haben wir unser sicheres Versteck verlassen und uns stundenlang herausgeputzt, um Euch allen ein bezauberndes Weihnachtsfest und vor allem ein tolles Jahr 2014 zu wünschen.

Allen die bereits gebaut haben, wünschen wir, dass das Dach jedem Sturm standhalten wird.Allen, die im gerade mitten im Bau sind, wünschen wir einen milden Winter und allseits gut gelaunte Bauhelfer

Allen, die noch bauen werden, wünschen wir das gleiche.

Und allen anderen wünschen wir nix!

Frau Huhn, Herr Hase und der Gänsebraten jagende Beagle.

 

Halbzeit, 6-Monate Luxusmiste

FingerhausschildGuten Tag Ihr lieben,

seit einiger Zeit sind wir dabei unsere wilde Reise ins Eigenheim mit Euch zu teilen, heute mal ein kurzer Zwischenbericht mit tendenziell positivem Fazit.

Nach Jahren der Mietzahlung fiel in der Silvesternacht der Startschuss zur Eigenheimplanung.  Seit damals haben wir ein Grundstück gekauft, eine Hausbaufirma gefunden, eine Küche erstanden, Behördengänge erledigt und insgesamt 27 Artikel hier in das Blog getippt. Diese Beiträge wurden dabei von mittlerweile rund 28.000* Besuchen auf Luxusmiste.de gelesen. Danke für Euer reges Interesse und (mehr …)

Küchenschlacht die Zweite

KücheDie Küchenschlacht ist geschlagen. Übermächtige Gegner standen Huhn, Hase und Beagle in Form von Küchenstudios, Prospekten auf Hochglanzpapier und Verkäuferscharen bereit, um sich auf uns als potentiellen Festtagsschmaus zu stürzen.

Küchenschlachten sind schon echt anstrengend, erst recht für so einen kleinen Hasen in der Bauplanung. Erschöpft liege ich nun hier in der Mietmiste auf dem Sofa, vor mir mein Klapprechner und zu meinen Füßen der leise vor sich hinschnarchende Beagle. Eine Tasse mit dampfenden Kaffee steht bereit, um mich beim Tippen des zweiten Teils des Küchenschlachtberichtes wach zu halten.

Beim Kampf an der Küchenfront sind ja so einige Gegner auf der Strecke geblieben. Wir haben ganze 6 Küchenplaner in 8 verschiedenen Küchenstudios verschlissen. Bei einem Verkäufer machte ich bereits nach 45 Minuten kurzen Prozess und brach die Küchenplanung schon (mehr …)

Mistenerwärmung – ein Drama in 3 Akten (Teil III)

DallgowWenn Historisches zum Problem wird oder warum der Siebenjährige Krieg etwas mit unserer Heizung zu tun hat? Hier meine basische Antwort und der Grund, quasi der Prequel  unserer Heizungsumplanung. Unser Mistengrund liegt auf teilweise sehr historischem Boden. Dass diese Historie allerdings gleich unsere Pläne für die Luxusmiste berühren würden, hätte ich mir nicht im Traum vorstellen können. Ok, das im Nachbarort gelegene Olympischen Dorf oder besser gesagt das, was davon übrig ist, hätte mich auf die Vergangenheit der Gegend rund um Dallgow hinweisen können. Es hätte mir zurufen können „Hey, hey Herr Hase, hier in der Gegend wurde früher nicht nur Ackerbau und Viehzucht betrieben!“ Ja, das (mehr …)

Mistenerwärmung – ein Drama in 3 Akten (Teil II)

Heizung1Werte Leserschaft,

eins vorweg, ich bin jedem Haubau-Blogger dankbar, der mich mit detaillierten Informationen zu bestimmen Entscheidungsfindungen versorgt. Deshalb möchte ich meine huhnischen Hirnwindungen zum Thema Heizung nun ebenfalls zugänglich machen. Es sei aber vorsichtshalber darauf hingewiesen, dass die Informationen im folgende Artikel lediglich die hasische und huhnische Meinung zum Thema energetische Energiebilanzierung und Heizanlagen des eigenen Eigenheims widerspiegelt.

Ausserdem fließen bei meinen Berechnungen die grundstücks- und ortsspezifischen Werte mit ein, diese können sich von anderen Bauvorhaben (mehr …)

Mistenerwärmung – ein Drama in 3 Akten (Teil I)

Heizung1

Frau Huhn übernehmen Sie!“ ist hier sehr leicht gesagt bzw. geschrieben, mein lieber Herr Hase. Ich benötigte eine einwöchige Ruhepause, um mich von den zweiwöchigen Strapazen der Mistenerwärmung zu erholen.

Für alle, die es vergessen hatten, der feine Bauherr Herr Hase wurde nach der persönlichen Übergabe der Bauanzeige-Unterlagen im Bauamt zu Nauen von einer gewissen inneren Ruhe heimgesucht. Das schlimmste sei für ihn erstmal geschafft und man könne sich jetzt auf die vermeintlich einfachen Dinge konzentrieren, wie beispielsweise die abschließende Auswahl der Küche.

Plötzlich beendete aber eine schockierende Mail die trügerische innere Ruhe. Eine Erdwärmebohrung im Mistengrund sei laut Behörde nur bis 25m Tiefe durchführbar. Um dennoch genügend Wärme in die Miste transferieren zu können wären 6 bis 10 Bohrungen notwendig. Beim Blick auf den sich daraus abzeichnenden Aufpreis (mehr …)

Baufreigabe, Prüfstatik und Heizungsversorgung

WasseramtJubel, Trubel, Heiterkeit die Miste ist fast baubereit.  Wir haben die Baufreigabe (Baugenehmigung) erhalten und ein kleiner Stapel Papier auf meinem Schreibtisch verkündet, dass wir seit dem 16.10.2013 nun hochoffiziell den Mistengrund mit unserer Luxusmiste schmücken dürften, wenn wir können könnten. Können wir aber leider noch nicht.

Ja, richtig gelesen, wir können noch nicht bauen, denn bevor bei uns das große Mistenstellen losgeht müssen wir leider noch eine ganze Zeit auf Fingerhaus warten. Unsere Haubaufirma lässt sich für eine Fertighausfirma nämlich ganz schön Zeit für die Hausanlieferung. Im Schnitt wartet man als Kunde von Fingerhaus ca. 12 bis 13 Monate auf sein Haus. Im Verhältnis zur Wartezeit auf einen Trabbi (mehr …)

Küchenfenster mit 280 km Aussicht

FertighausweltLiebeste von mir vernachlässigte Leserschaft,

obwohl sich der Hase aufs schärfste über meine Blog-Schreibfaulheit beschwerte, suchte ich bis heute vergebens ein Thema, das lustig und wichtig genug für einen huhnischen Beitrag ist. Profane Themen wie diese amtlichen Dinge des Hasen werden in meiner Feder nur noch trockener, also habe ich dieses Themenfeld gelungen ignoriert und dem Hasen überlassen.

Nachdem dieser nach persönlicher Übergabe der Bauanzeige anschließend mit merklich entspannterem Kopf wieder in der Mietmiste auftauchte,habe ich mich einer wohlverdienten Erholungsphase auf der heimischen Couch hingegeben und von dort aus in weiteren Küchenstudios telefonisch diverse Terminvereinbarungen (mehr …)

Wasserschlacht und Anzeigenfortschritt mit Bauantrag

BauantragspapierbergWieder liegt ein kleiner Abschnitt unseres Luxusmistenprojektes erledigt hinter uns. Am 12. September 2013 trudelte ein dickes Paket mit einem Stapel bedrucktem Papier bei uns ein. Nach dem Öffnen lagen dann die Unterlagen für die Bauanzeige und einen vorläufige Mehrkostenrechnung vor uns.

Da in unserem Baugebiet kein Bauantrag notwendig ist, wenn man sich an den vorgeschriebenen Bebauungsplan hält, ist es wichtig, dass die Bauanzeige alle notwendigen Unterlagen enthält und keine gravierenden Fehler aufweist. Beim genauen Durchsehen dieses Papierwustes fielen uns aber natürlich gleich ein paar kleine Fehler auf, die ich am folgenden Montag noch mit dem Architekten klären musste. Verwirrende Angaben über die Anzahl der „Vollgeschosse“ und die genaue Größe der Luxusmiste passten nicht ganz zu unseren Plänen. (mehr …)

Neues von der Mistenfront, Vorabzüge von Fingerhaus

Luxusmiste-1Hallo Ihr Lieben,

wir sind auf dem Weg in unsere Luxusmiste wieder ein ganzes Stück weiter gekommen. Am Donnerstag, den 28.08.2013 waren nach einigem Hin und Her endlich die Vorabzüge von Fingerhaus in der Post. Zwar erhielten wir die erste Version dieser Pläne von unserem Architekten schon am 23.08. per Mail, aber darin hatte ich doch gleich einige Fehler entdeckt.

Nach mehrfachem Telefonieren mit unserem Architekten Herrn B. wurden zumindest die gröbsten Fehler berichtigt. Die Planungsunterlagen hatte Herr B.  zwar schon verschickt, aber freundlicherweise überarbeitet er unsere Pläne noch einmal und schickte die berichtigte Version erneut nach Frankenberg. (mehr …)

Küchenschlachterei die Erste

KücheWerter Luxusmistenlesezirkel,

heute muss ich mich dann doch einmal ordentlich aufregen. Ok, beim Wagnis eines Hausbaus weiß sogar der samtpfötigste Hoppelhase noch vor der ersten Vertragsunterschrift, dass auf dem weiten Feld hinter jedem Maulwurfshügel Betrüger und Verbrecher lauern. Für jedes einzelne Gewerk in der Anbieterliste der möglichen Unterstützer für das Projekt gibt es mindestens einen üblen Langfinger, der jede Gelegenheit nutzen würde, um dem Hausbauhasen die sauer ersparten Möhrchen aus der Tasche zu klauben.

Das fängt bei kleinen Behördenlümmeln an, geht über die Buddelbrigaden für den Erd- und Landschaftsbau weiter zu den Haus- und Ausbaufirmen bis hin zu den freundlich Herr- und Frau-schaften der Möbel- und Küchenindustrie. Letztere rauben mir zur Zeit den allerletzten Hasennerv. Gut, (mehr …)

Grundstücksvermessung auf hasisch

LuxusmistenmistHallo ihr lieben Lese-Rüben und Rübienien,

die huhnischen Peinlichkeiten beim Notar haben der Beagle und ich mittlerweile durch hasisches Heilfasten wieder einigermaßen aus unseren Knochen verbannt; Zeit sich einmal dem neuerstandenen HühnergrundMistengrund Hasengrund zu widmen. Der amtlich bestellte Vermesser hatte zwar angeblich alles auf den Millimeter genau aus- und ver- und abgemessen, (mehr …)

Shopping mit notarieller Beurkundung

NotarHuhnMeine werte Leserschaft,

heute, an diesem äußerst außergewöhnlichen Shopping-Tag möchte ich mich nun einmal persönlich an Siiiieee wenden.

Heute war Shopping angesagt und auf dem Einkaufszettel stand der Mistengrund. Der Tag also, an dem der oberhavelländische Boden, auf dem ich beabsichtige meine Luxusmiste zu errichten, endlich in meine huhnischen Besitzbücher übergehen sollte (den zweibeinigen Anhang bitte ich an dieser Stelle großzügig zu übersehen).

Damit die beiden menschlichen Wesen an diesem Tag keinen Unsinn anstellen konnten, habe ich die Dinge (mehr …)

Pimp my Miste: Planungsgespräch mit dem Architekten

LuxusmisteNr7Wieder einmal endeten meine luxuriösen Hühnerträume mit einem nervenden Rappeln des Weckers.

Vor diesem mir heute bevorstehenden Tag fürchtete ich mich jetzt schon seit Wochen. Am heutigen Tag fand die Misten-Pimpung statt und deshalb erwarteten der Hase und ich am frühen Morgen die Ankunft unseres Architekten Herrn B. in der Mietmiste. Ich befürchtete aber schon seit Tagen, dass der gute Mann die huhnisch-hasigen Räumlichkeiten heute entweder völlig wahnsinnig oder getragen von einem Bestatter wieder verlassen haben könnte.

Der Grund für diese Befürchtung liegt in meiner nicht vorhandenen räumlichen Vorstellungskraft, die gepaart mit einer inexistenten „Entschlussfreudigkeit“ einem vernünftigen Planungsfortschritt für die Luxusmiste entgegensteht. Nachdem wir aber (mehr …)

Mistengrund und Boden unter architektonischen Gesichtspunkten

MistengrundVor dem Bauen steht die Planung…

in Form und Gestalt unseres Fingerhaus-Architekten Herrn B. vor unserem Grundstück. Unsere freundliche Fingerhausberaterin Frau R. hat uns den Kontakt mit unserem Architekten recht frühzeitig hergestellt, da wir und damit meine ich vor allem das nervöse Huhn gerne etwas mehr Planungssicherheit bei den Baunebenkosten haben wollten.

Nach Ansicht des Huhn, lag unser Luxusmistengrund  mit seinem schluffigen Geschiebelem gewissermaßen mit leichter Hanglage evtl. doch nicht optimal zur direkten Bebauung bereit.

Herr B. traf relativ pünktlich am Grundstück ein (mehr …)

Der Tag der ersten Mistenvertrags-Unterzeichnung

WerkvertragGenüsslich scharre ich mit meinem frisch lackierten Schnabel im warmen Südseestrand unter Palmen…..

dann zerreißt das ohrenbetäubende Scheppern eines Weckers das leise Rauschen des Meeres und ich werde unsanft aus dem Schlaf gerissen. Es ist Samstag morgen – was ist denn hier los? Ach ja, schlagartig erinnerte ich mich, Frau R. wird in knapp 2 Stunden im Türrahmen unserer Mietmiste stehen, denn heute ist der Tag der Werksvertragunterzeichnung.

Hase und Hund wollten halt unbedingt Köpfe mit Nägeln versehen (oder war das andersrum?) egal, mit irgendeinem Schritt muss man ja starten – zur Auswahl standen Finanzierung, Werkvertrag oder der Grundstückskauf. (mehr …)

Hochflächensande mit glanzsandigem Untergrund, das Bodengutachten!

Bodengutachten

allein meine hasige Herkunft sollte doch was Erde angeht…öhm…

nein, als ich dieses Bodengutachten in den Händen hielt wusste ich, das ich nichts wusste. Ursprünglich bin ich davon ausgegangen, einfach NUR ein Stück Land in Dallgow-Döberitz erwerben zu wollen. Jetzt aber kaufe ich den ganzen Landstrich einer Gegend des Online-Rollenspiels World of Warcraft.

Zumindest wenn ich die Beschreibung meines Baulandes lese, fühle ich mich zurückversetzt in meine Zeit als Online-Rollenspieler. Mein Grundstück liegt nämlich (mehr …)

Aussuchen, verwerfen, wieder aussuchen und dann planen, planen, planen!

LuxusmisteNEOprospektauf verworrenen Pfaden zur Luxusmiste…

unser erster Kontakt mit Fingerhaus verlief wegen eines Beraters aus dem Musterhaus in Buch bei Berlin fast mit einer Absage an das gesamte Unternehmen aus Frankenberg. Unsere jetzige Beraterin, Frau R., schaffte es allerdings in einem einzigen Termin den Ruf der Firma Fingerhaus wieder herzustellen und der BauherrInnentag schaffte es schließlich das letzte bisschen fehlendes Restvertrauen vollständig wiederherzustellen.

Details dieser Geschichte erspare ich Euch aber an dieser Stelle.

Leider blieb aus dem „ersten“ missglückten (mehr …)

BauherrInnentag in Frankenberg

LuxusmistentreppeWillkommen auf der Fahrt ins Grüne….

Strahlend blauer Himmel kündigte den BauherrInnentag in Frankenberg an. Praktisch wenn man Verwandschaft hat, die in der Nähe von Frankenberg ihre Miste errichtet hat. So kann man nicht nur ein Bett, sondern auch ein Frühstück umsonst abstauben. Als zukünftiger Bauhase muß selbstverständlich jeder Cent zweimal herumgedreht werden. Außerdem bilanziert das Huhn zusätzlich die monatlich erbrachte Sparleistung für das Eigenkapital. Jedes erschnorrte Frühstück bringt hier ein dickes Plus ein. (mehr …)

finanzielles Gedankengut

LuxusmistenschatzsucheAb ins Eigenheim, ja, nur WIE?

Irgendwann stellt sich in jedem Hühnerstall die folgende Frage: Wieso und wie lange sollen wir den Vermietern noch unsere sauer verdienten Eier in den Rachen werfen. Besser wäre es doch, das gesamte Geld in die eigene Tasche zu wirtschaften, um damit eine Immobilie zu finanzieren.

Eine Wohnung, ein Haus, ein Schloss oder einfach nur eine gewöhnliche Luxusmiste zum Wohlfühlen. (mehr …)

Anbieterauswahl Fingerhaus

FingerhausberaterodysseeHausanbieter die 3. …

Während ich eines Abends nach unzähligen Stunden des Baubloglesens kurz vor dem Einschlafen war, stieß ich plötzlich auf einen für mich bis dahin ganz neuen Herstellernamen – die Firma Fingerhaus.

Nach einer anfänglichen etwas blöden Fingerhausberaterodyssee (mehr …)

Anbieterauswahl: Suche im Internetz

FertighaussucheSternzeit 1-7-4-2-013, wir schreiben das Hühnerjahr 2013, unendliches Chaos und Wirrwar im endlosen Raum des World Wide Web.

Es ist für Hühner ja in der Regel nun wirklich nicht sehr problematisch auch noch die verstecktesten Körner zu finden. Bei Preisinformationen zu Fertighäusern allerdings schienen unsere Fähigkeiten völlig zu versagen.

Was man dagegen auf jeder Fertighaus-Herstelle-Site findet, ist ein Kontaktanfragefeld. Sendet man dann die seine persönlichen (mehr …)

die Grundstückssuche – ab in den Speckgürtel Teil 2

Tag 2…

Ein weiterer wundervoller Ostertag mit Schneegestöber, Kälte und dicken Wolken am Himmel trieben uns den nordwestlichen Speckgürtel.

Wir verließen Berlin über Spandau und steuerten zunächst Dallgow-Döberitz an. Von dort ging es weiter über Falkensee, Elstal, Brieselang, Pausen, Wansdorf und Bötzow nach Hohen Neuendorf.

In Dallgow-Döberitz, unglaubliche 12 km von Berlin Spandau entfernt, mit eigenem (mehr …)

die Grundstückssuche – ab in den Speckgürtel Teil 1

Als Huhn sucht man im übrigen keine Ostereier, sondern man produziert sie, um sie dem Osterhasen zur „Einfärbung“ zu überlassen.

Was also kann man am Osterfest besseres machen, als Hase nebst Hund ins Auto zu packen und auf eine spannende Erlebnistour durch den Berliner Speckgürtel zu fahren. Die Wochenendtour diente überdies einem höheren Ziel, denn eins ist sicher, ein Grundstück innerhalb der Hauptstadtmauern kann nur mit Hilfe eines größeren Lottogewinns erworben werden.

Außerdem haben wir Hühner ja auch schon eine bestimmte Vorstellung für das Landstück (mehr …)

Anbieterauswahl: Schwörer Haus

Und weiter geht die Reise,

unser zweiter Besichtigungstermin führte uns  zu den zwei Musterhäusern der Firma Schwörer Haus nach Pankow. Aufgrund der Erfahrungen bei Danhaus war ich dieses Mal auf das Schlimmste eingestellt. Gestriegelt, poliert und gekämmt nahm allerdings auch diesen Termin in einer gewöhnlichen Jeanshose war.

Die Türen des Musterhauses öffnete uns ein sympathischer älterer Herr mit weißem Federkleid (mehr …)

Anbieterauswahl: Danhaus

D.HausHallo Ihr Baublogleser, liebe Hühnerliebhaber und Hasenversteher, liebe Beagelfreunde,

irgendwann muss man ja mal anfangen mit der „Bemusterung“ der Anbieter von Fertighäusern. Wir starteten, angelockt vom 1-Liter Haus und getrieben von der Google-Suche in einem Danhaus-Musterhaus. Nach anfänglich etwas chaotischer Kontaktaufnahme (mehr …)

Also bitteschön, hier beginnt es

luxusmisteHallo und Willkommen auf der Luxusmiste.

Luxusmiste? Was bitteschön ist eine Luxusmiste?

Ganz einfach, Luxumiste ist ein “huhnischer”* Ausdruck für das Leben auf einer wundervollen biologischen Miste in einem Garten. Auf dieser Luxusmiste gibt es den ganzen Tag nichts besseres zu tun als den neusten Tratsch über die Nachbarschaft auszutauschen und dabei ab und an einen mit Schwermetallen belasteten Wurm zu picken und einmal am Tag ein Ei (mehr …)

Huhn, Hase und Beagle – Eine Vorstellung

Huhn, Theo und HaseHallo Welt,

zugegeben, dass mit Huhn und Hase ist ein wenig albern, aber so sind wir halt, etwas albern mit Sicherheit immer etwas bekloppt und in manchen Dingen auch aus der Zeit gefallen. Wir mögen elektronische Musik, extra scharfes Essen und manchmal auch eine wilde Reise durch die Nächte von Berlin. Die Bezeichnung Huhn und Hase entstammt übrigens aus einem anfänglichen Scherz zwischen uns. (mehr …)