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Erdarbeiten: fertig gerüttelt

Gerüttelt aber noch nicht fertig ... da liegt es in österlicher Stille, das ausgebaggerte Loch, in das nächste Woche die Bodenplatte gebettet wird. Abgesperrt mit Flatterband dürfen nur einige leichtgewichtige Federtröten auf der Suche nach Würmern das geplättete Loch passieren.

Da ich als Bauhase ja mittlerweile eine leicht pessimistische Ader in mir entdecke hatte, rechnete ich bis zum Schluss mit einer Hiobsbotschaft in Form eines gewaltigen Loches in der Finanzplanung oder dass beim Buddeln mindestens das gesamte Baugebiet im märkischem Sand versinken könnte. Die Erdarbeiten waren die letzte große Unbekannte in der Budgetplanung. Das krächzende Klagen meines Finanz-Federviehs trug auch nicht gerade zu meiner persönlichen Entspannung bei.

Wie dem auch sei und was auch immer kommt, es ist vollbracht und gut gegangen. So dachte ich am Donnerstag Abend und fiel danach in einen tiefen Entspannungsschlaf. Zumindest bis eine kleine Zelle zwischen meinen Löffeln mitten in der Nacht gegen meine Schädeldecke klopfte und mir anzeigte, dass doch höchstwahrscheinlich am hinteren Ende des gebuddelten Loches nicht genug Erde abgetragen wurde.

Macht ja nix, das Huhn geweckt, ihm eine Schaufel in die Hand gedrückt und zum Bauplatz geschickt. Schnell wurde mir dann aber mit einem Blick auf die Uhr klar, dass die Schaufel höchstwahrscheinlich als Narkotikum auf meinem Kopf landen würde. Also versuchte ich weiter zu schlafen, was aber leider nicht so gut klappte.

Am Dienstag geht es weiter mit den Fundamentschächten. Mal schauen was da dann noch kommen könnte.

In diesem Sinne, ein fröhliches Hasenfest.

Fertig gebaggert und verrohrt
Baggerei auf der Miste
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