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Grundstücksvermessung auf hasisch

LuxusmistenmistHallo ihr lieben Lese-Rüben und Rübienien,

die huhnischen Peinlichkeiten beim Notar haben der Beagle und ich mittlerweile durch hasisches Heilfasten wieder einigermaßen aus unseren Knochen verbannt; Zeit sich einmal dem neuerstandenen HühnergrundMistengrund Hasengrund zu widmen. Der amtlich bestellte Vermesser hatte zwar angeblich alles auf den Millimeter genau aus- und ver- und abgemessen, aber woher will ein Hase wissen ob es sich nicht um Hühnermaße handelt und ausserdem, was weiß ein amtlicher Vermesser schon über die Hasengrundstücksvermessung.

So ein Hasengrund muss genaustens begutachtet, beschnuppert und bebuddelt werden, um dessen wahre Größe überhaupt erfassen zu können! Leider stellte sich aber beim Versuch, dass hasige Grundstück zu betreten eine fiese Armee mannshohen Grases und Gestrüpp in den Weg, das bis an die Wurzeln bewaffnet mit Dornen und stechendem Insektenpack das Gundstück zu verteidigen versuchte und zwar bis zum letzten noch stehenden Halm!

Jegliche Versuche diese widerspenstige Graßhalm-Armee zu einem freiwilligen Rückzug zu bewegen, schlug zu unserem bedauern mit Pauken und Trompeten fehl. Wir kündigten ein bewaffnetes wiederkommen nebst anschließendem Präventivschlag an und traten vorerst den Rückzug ein. Im Hühnerhauptquartier planten Theo und ich dann den Gerneralangriff und warteten auf das passende Wetter für die Schlacht.

Die für unsere Schlacht benötigte Rasenvernichtungswaffe borgten wir in einem hauptstädtischem Baumarkt und erstanden noch 2000 ml des dazughörigen Treibstoffes. Im Schein der glühenden Mittagssonne eines sommerlichen Mittwochs zogen wir dann nach Döbi in die Schlacht. Punkt 13.45 starteten wir den Angriff auf die Grashalm-Armee. Mit einem ohrenbetäubenden monströsem Getöse startete ich die von einem Benzinmotor angetriebenen Killersense. Die 2 Pferdestärken dieser Höllenmaschiene dröhnten so unfassbar laut, dass die ersten Nachbarn schon nach Sekunden geschlagen ihre Fenster verrammelten und die Rollläden bis zum Anschlag herunterließen. Das Grashalm-Massaker auf dem Hasengrund begann.

Meter um Meter kämpften wir uns durch das Gestrüpp und machten nur sehr mühsam Boden gut. Mit Hauen und Stechen widersetzten sich die Halm-Armee und das Insektenpack flog uns um die Ohren wie ein ganzer Schwarm hungriger Hornissen auf Beutezug. In einer kurzen Feuerpause stellte sich einer unserer Nachbarn vor und ich merkte, dass die Sonne über die letzten Stunden meinem Hirn doch leicht zugesetzt hat. Ein leichtes Schwindelgefühl machte sich breit, aber das hielt mich nicht davon ab den Kampf bis zum letzten Halm fortzusetzen.

LuxusmistenmistMit dem letzten Tropfen Benzin im Tank fiel auch noch der letzte Halm gen Boden und ich mit dem Beagle erschöpft aber glücklich auf die Picknickdecke. Bei der Betrachtung des Heubergs auf dem Hasengrund überlegte ich kurz ob wir uns nicht besser auch noch ein Pony anschaffen sollte, verwarf diese Idee aber sofort wieder. Mit der untergehenden Sonne im Rücken und aufkommenden Schmerzen im Körper fuhren wir wieder zurück nach Berlin.

Beim Erwachen am nächsten Tag bestätigte mir ein massiver Muskelkater, dass der Vermesser wohl alles richtig vermessen hatte und der Hasengrund genau die richtige größe für die Luxusmist hat.

Hasische Grüße an alle Nachbarn, die unter unserer Halm-Bekämpfung leiden mussten, wir geloben in der nächsten Zeit etwas leiser zu sein.

Der Hase und Theo

 

 

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