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Neues von der Mistenfront, Vorabzüge von Fingerhaus

Luxusmiste-1Hallo Ihr Lieben,

wir sind auf dem Weg in unsere Luxusmiste wieder ein ganzes Stück weiter gekommen. Am Donnerstag, den 28.08.2013 waren nach einigem Hin und Her endlich die Vorabzüge von Fingerhaus in der Post. Zwar erhielten wir die erste Version dieser Pläne von unserem Architekten schon am 23.08. per Mail, aber darin hatte ich doch gleich einige Fehler entdeckt.

Nach mehrfachem Telefonieren mit unserem Architekten Herrn B. wurden zumindest die gröbsten Fehler berichtigt. Die Planungsunterlagen hatte Herr B.  zwar schon verschickt, aber freundlicherweise überarbeitet er unsere Pläne noch einmal und schickte die berichtigte Version erneut nach Frankenberg.

Normalerweise hätten die Korrekturen auf dem Umweg über Fingerhaus erfolgen müssen. Diese Vorgehensweise ist wohl so vorgeschrieben mir allerdings völlig schleierhaft. Ist es nicht wirklich viel einfacher die Pläne erst dann zur Hausbaufirma zu verschicken, wenn der Kunde dem Architekten gegenüber die Richtigkeit bestätigt hat?

Eine Überprüfung der Pläne durch den Kunden mit einem zweiten Architektengespräch würde die Bearbeitung sicher für alle Seiten um einiges vereinfachen. Sicherlich kann dieser Vorgang, wie  in unserem Fall, auch telefonisch erfolgen. Fehler oder Änderungswünsche würden dann gleich berichtigt und alle Beteiligten sind zufrieden. Der jetzige Ablauf ist doch recht sperrig. Architekt und Kunde machen eine grobe Planung. Diese wird dann vom Architekt detailliert ausgeführt und zu Fingerhaus gesendet.

Fingerhaus druckt alles aus und schickt es dem Kunden zu. Der Kunde kontrolliert die ausgedruckten Pläne und schickt sie wieder zurück zu Fingerhaus, evtl. Korrekturen zeichnet der Kunde in den Plan ein. Fingerhaus leitet dann die Korrekturen wieder zum Architekten zurürck. Der Architekt arbeitet die Korrekturen in den Plan ein und dann beginnt wieder von vorne und zwar genauso so oft, bis keine Korrekturen mehr notwendig sind. In meinen Augen ist das etwas unsinnig.

Neben den Plänen für unser Haus war aber auch schon eine vorläufige Mehr- Minderkostenrechnug bei den Unterlagen angeheftet. Naja, wie es bei Luxusmisten schon im Vorfeld logisch erscheint, lag in unserem Fall eine Mehrkostenrechnung bei. Mit einigen Zusatzkosten hatten wir zwar schon gerechnet, weil wir die Fenster gegenüber dem ursprünglichen Entwurf des Werkvertrages abgeändert hatten. Allerdings überraschte uns eine nicht unerhebliche Position in der Rechnung doch sehr. Bei Luxusmisten wie unserer ist eine „Luxusmisten-Güllepumpe“ erforderlich, damit wir im Falle einer Abflußrohrüberlastungsrückstauung nicht die Hühnerkacke der letzten Wochen im Wohnzimmer stehen haben.

Diese Güllepumpe wird mit in die Bodenplatte eingebaut und stellt auf unserer Mehrkostenrechnung den größten Posten dar. Wir hätten zwar in einen günstigeren, Gülleschacht investieren können, um somit knapp 1500 € zu sparen. Leider wäre diese nicht „luxuriöse“ Alternative aber nicht wartungsfrei, sondern bedürfte einer regelmäßigen Reinigung bzw. Entfrostung an harten Wintertagen. Wenn das Huhn hier sparen möchte, dann soll es die Wartungsarbeiten meinet wegen auch selber durchführen. Erwartungsgemäß war die huhnische Bereitschaft  zur regelmäßigen Wartung eines Gülleschachtes nicht vorhanden.  Nun beißen wir also in den saueren Apfel und lassen uns eine Luxuspumpe einbauen.

Wir überarbeiten am Wochenende die Mistenpläne, mussten leider doch noch einige Änderungen vornehmen, die der Architekt nicht sofort berichtigen wollte und haben dann die unterschrieben Pläne zurück an Fingerhaus gesendet. Ich bin gespannt wie und vor allem wann es jetzt weiter geht! Ob wir eine zweite Ladung Vorabzüge bekommen oder uns gleich die Bauantragsunterlagen zugesendet werden können.

Hier aber jetzt unsere Luxusmiste auf Papier!

Bis bald

Euer Hase

 

 

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2 Responses

  1. […] ersten Aufpreis durch die automatische Kurbel zur Fäkalienabwehr konnte ich gerade noch mittragen, der Schacht zur Regenwasserableitung versetzte mich danach […]

  2. […] Rückstausicherung wird vom Architekt eingeplant […]

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