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Tage der offenen Miste

Mistenzeit: im August 2014

Schwaben sind ja bekanntlich preisbewusst. Da ich mich seit einiger Zeit beruflich ab und an im Schwabenland aufhalte, scheint diese Spar-Mentalität leicht auf mich abgefärbt zu sein, der Dialekt zum Glück nicht.

So kam es, dass ich mich bei der Werkvertragsunterzeichnung direkt bereit erklärte ein paar Euros einzusparen und die Türen der Miste zur öffentlichen Begutachtung zu öffnen.

Mittlerweile sind die letzten Besucher empfangen worden und mit uns durch die Miste gepilgert. Wer sich jetzt auf Klatsch und Tratsch freut, den muss ich an dieser Stelle jedoch leider enttäuschen. Tratsch ist so unhunisch, aber interessant war es auf jeden Fall, die unterschiedlichen Besuchertypen und ihre Reaktionen auf unsere Miste zu beobachten.

Mein persönliches Highlight an den Besichtungstagen war eine Begegnung, die mit folgender Begrüßung begann: „Ach, ist das hier etwa die Luxusmiste?“ Das vierbeinige Pelztier hat den Besuchern wohl den entscheidenden Hinweis gegeben, denn selbstverständlich habe ich im normalen Leben keinerlei Ähnlichkeit mit einem befederten Huhn – hoffe ich zumindest.

Das Huhn selbst hielt sich im übrigen aus freiwilligen Stücken in einer Küchenschublade auf, da es sich in größeren Menschenansammlungen unwohl fühlt. Dennoch lauschte es verzückt der Begrüßung und wurde in der Schublade sitzend zu einem ganz speziellen Klingelschriftzug inspiriert.

Luxusmistenbimmel

Pflasterei mit Ralle
aller guten Fugen sind drei
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